Der seidene Faden – Goodbye Christopher Robin – Love, Simon – Meine teuflisch gute Freundin

Das Kreisbote Kinoquartett

Das Kreisbote Kinoquartett:

CORONA Arthaus-Film: DER SEIDENE FADEN – In den Fünfzigerjahren wird der berühmte Schneider Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) für seine Kreationen gefeiert. Als er in einem Restaurant Kellnerin Alma (Vicky Krieps) kennenlernt, ernennt er sie zu seiner Muse. Doch Alma entpuppt sich als starke Persönlichkeit mit eigenem Willen. Mit viel Liebe zum Detail blickt Paul Thomas Anderson auf das Leben des exzentrischen Modedesigners, das von hoffnungsloser Kontrollsucht geprägt ist. Zugleich betrachtet er voller Ausführlichkeit des Kunst des Nähens und Drapierens der hochwertigen Stoffe und macht das biografische Porträt somit zu einem unterhaltsamen Erlebnis für Modeinteressierte. FSK: 0

BEWERTUNG: 3 von 5 Sternen

GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN – Christopher Robin (Will Tilston) wächst auf dem Land auf. In der Obhut seines Vaters A.A. Milne (Domhnall Gleeson) erlebt er im Wald Abenteuer mit seinen Plüschtieren. Sein Vater hält diese in Büchern fest, die international bekannt werden. Die Geschichte des Bären Winnie Pooh, der spätestens seit der ‚Adoption‘ von Walt Disney weltweit bekannt ist, erlebt in dem biografischen Drama, welches das Leben von Milne bebildert, seine Geburtsstunde. Die tragische Beziehung zwischen Vater und Sohn bildet den Fokus für die Handlung, die tiefe Einblicke in den Schaffensprozess des Autors wirft, die Familientragödie vorantreibt und zu Tränen rührt. FSK: 6

BEWERTUNG: 4 von 5 Sternen

LOVE, SIMON – Teenager Simon Spier (Nick Robinson) hält seine Homosexualität vor seinen Freunden und Eltern (Jennifer Garner /Josh Duhamel) geheim. Als sich ein Junge namens Blue im Internet outet, vertraut sich Simon ihm an. Bald denkt Simon trotz seiner Ängste ebenfalls über sein Coming-out nach. Basierend auf dem gleichnamigen Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin Becky Albertalli, hat Greg Berlanti einen feinfühlenden Mix aus Drama, Romanze und Komödie geschaffen. Mit Nick Robinson in der Titelrolle wird das Gefühl der Jugend, der Angst vor der Abgrenzung und Liebe aus einer greifbaren, authentischen und lebensbejahenden Perspektive eingefangen. FSK: 12

BEWERTUNG: 5 von 5 Sternen

MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN – Lilith (Emma Bading), die Tochter des Teufels (Samuel Finzi), will die naive Greta (Janina Fautz) zum Bösen bekehren. Doch als sich zwischen den Mädchen eine tiefe Freundschaft entwickelt, verliert Lilith die Euphorie an ihrem Plan. Regisseur und Drehbuchautor Marco Petry setzt das Jugendbuch von Hortense Ullrich als amüsante Teeny-Komödie um. Mit Spaß an der Freude ruft Emma Bading als Teufelstochter die Mitschüler zum Mobbing auf und versetzt mit einem kleinen Feuer die Jungs in Angst und Schrecken. Der Film lebt von der Gegensätzlichkeit der zwei Hauptdarstellerinnen, die am Ende die Denkweise der jeweils anderen positiv beeinflussen können. FSK: 6

BEWERTUNG: 3 von 5 Sternen

von Sandy Kolbuch

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