Interimslösung mit Vorteilen

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Willkommen in den neuen Räumen: Bereits am Samstag vor dem offiziellen Neustart im Postgebäude konnten sich die Eltern ein Bild von den Gegebenheiten machen, damit am Montag der reibungslose Ablauf gesichert war.

Kaufbeuren – In eine völlig neue Epoche startete am Montag die Kita St. Josef. Denn zum Wochenbeginn öffnete die größte der Kaufbeurer Kindertagesstätten erstmalig offiziell ihre neuen Räume im Postgebäude an der Heinzelmannstraße. Ein Bild davon konnten sich rund 80 Eltern bereits am Wochenende machen.

Wo ist die Garderobe, wo können die Kinder abgegeben werden und wie sind die Spielzimmer gestaltet? Das waren nur einige der Fragen, die die Eltern am Samstag vor der Eröffnung von Mitarbeitern und Elternbeirat beantwortet bekamen. Und da hat die Interimslösung, die der Einrichtung für rund zwei Jahre bis zur Fertigstellung des Neubaus am traditionellen Standort in der Pfarrgasse ein Heim bietet, weitaus bequemere Lösungen zu bieten als das alte Gebäude. Denn, so Oliver Schill vom Elternbeirat: „Die Räume liegen großteils auf einer Etage, gerade für Eltern, die mehrere Kinder haben und somit morgens unterschiedliche Gruppen aufsuchen müssen, eine große Erleichterung“. 

Besonderen Dank schulde man Rudolf Wisbauer, der seinerseits bei der Vermittlung der Übergangslösung stark beteiligt gewesen sei. „Die Eltern müssen also nicht mit einer Verschlechterung der Betreuungssituation rechnen – im Gegenteil“, so Schill weiter. Auch die Aufteilung der Räume habe man dank entsprechender Umbauten ideal gestalten können. Entsprechend positiv fiel auch das Resümee von Seiten der Eltern am Samstag aus. „Kritik gab es keine, es hat allen sehr gut gefallen“, betonte Schill im Nachgang gegenüber dem Kreisbote: „Die rund 160 betreuten Kinder werden sich hier auf jeden Fall wohlfühlen“. 

Lediglich auf eine Wiese im Außenbereich müssen die Kinder in den kommenden beiden Jahren erst einmal verzichten und im weitläufigen asphaltierten Hof des Postgebäudes spielen. Währenddessen wird in der Pfarrgasse fleißig gebaut: Dann gibt es auch wieder einen „richtigen“ Garten, außerdem zusätzliche Räume für Personal und barrierefreie Standards.

von Michaela Frisch

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