Klare Mehrheit im Landkreis

Die Bürger im Landkreis Ostallgäu haben sich mit rund 60,4 Prozent der Stimmen für eine Verschärfung des Rauchverbots ausgesprochen. Allerdings lag die Wahlbeteiligung im Landkreis Ostallgäu bei nur 37,4 Prozent.

Damit gilt in der bayerischen Gastronomie künftig das strengste Rauchverbot bundesweit. Soll heißen: In Bayern darf in Gaststätten, Kneipen und Bierzelten nicht mehr geraucht werden – ohne Ausnahmen. Wie berichtet waren in kleinen Kneipen mit weniger als 75 Quadratmetern Fläche, in Nebenräumen von Gaststätten, Diskotheken und Festzelten Raucher nach dem derzeitigen Gesetz noch willkommen. Das wollten die Befürworter des totalen Rauchverbots ändern. Sie forderten eine Rückkehr zum ausnahmslosen Rauchverbot, das als damals striktestes aller deutschen Bundesländer von Anfang 2008 bis zur Lockerung durch die schwarz-gelbe Landesregierung im August 2009 in Kraft war. Die neue Regelung tritt nun am 1. August in Kraft. Im Landkreis stimmten mit vier Ausnahmen alle Städte und Gemeinden für eine Verschärfung des Gesetzentwurfes. In Kaufbeuren waren 62,2 Prozent, in Marktoberdorf 62,8 und in Buchloe 61,8 Prozent für ein verschärftes Rauchverbot. Dagegen stimmten die Gemeinden Eisenberg (53,1 Prozent), Kaltental (54,4) und Untrasried (53). Eine ungewöhn- liche Situation gibt es in Rieden. Sowohl Gegner als auch Beführworter kamen exakt auf 50 Prozent der Stimmen. In Stötten gab es mit 68 Prozent die meisten Ja-Stimmen. KL

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