Ehemaliges Krankenhaus Marktoberdorf wird für Fallsprengung vorbereitet

Das Krankenhaus wird fallen

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Es sind die letzten Bilder eines entkernten Krankenhauses. Am kommenden Donnerstag soll das Gebäude gesprengt werden und in Richtung Hochwiesstraße fallen.

Marktoberdorf – 3, 2, 1 – Sprengung! Die Tage des Krankenhausgebäudes sind wahrlich gezählt. Am Donnerstag, 11. Mai um 16 Uhr soll die Sprengung des entkernten Baukörpers stattfinden, wie Projektleiter Manfred Guggemoos (Firma Hubert Schmid) dem Kreisbote mitteilte.

Dabei handle es sich um eine Fall-Sprengung, bei der das Gebäude in Richtung Süden umkippen werde. Die eigentlichen Sprengungen werde eine Spezialfirma aus Buchenberg vornehmen, die bereits seit Tagen das Gebäude auf den Tag X vorbereite. „Es wurden schon zahlreiche Bohrungen vorgenommen, der Sprengstoff wird aber erst kurz vor Zündung eingebracht“, erklärte Guggemoos.

300 Meter Sicherheitszone

Das geschehe auch aus Sicherheitsgründen. Aktuell laufen beim Bauunternehmen Besprechungen, wie das gesamte Gelände abgesperrt und abgesichert werden könne, damit sich ja kein Schaulustiger einer Gefahr aussetze. Guggemoos sagte, dass wohl eine Sicherheitszone von 300 Metern um das Areal eingerichtet werde, die auch die Hochwiesstraße, einen Teil der Saliterstraße und den Fußweg zur Buchel mit einschließe. Diese Straßen werden am 11. Mai für den Verkehr vorübergehend gesperrt sein. Zuschauer und Neugierige können sich nur am Rand der Sicherheitszone aufhalten. Posten und Sicherheitsdienste werden hier auf die Einhaltung der Sperrzone achten.

Krach und Staub

Wie viel Sprengstoff im Gebäude zum Einsatz käme, konnte Guggemoos nicht sagen. Das sei ein Betriebsgeheimnis der zuständigen Firma. Man erwarte einen reibungslosen Ablauf, so dass die Bagger dann den abgekippten Schuttberg sortieren und abräumen könnten. Guggemoos hofft auch auf das Verständnis der Anwohner: „Wir bemühen uns, die Belästigungen durch Krach und Staub möglichst gering zu halten. Der Abriss mithilfe von Baggern anstatt einer Sprengung wäre auch möglich gewesen, hätte aber eine langfristige Störung zur Folge gehabt.“

von Angelika Hirschberg

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