Knappe Niederlage in Crimmitschau

Die Richtung war gegen die Eispiraten in Crimmitschau von Coach Ken Latta klar vorgegeben. Am Ende mussten sich die Joker jedoch 1:3 geschlagen geben.

Nur einmal waren die Joker am Wochenende im Spielbetrieb. Am Sonntagabend spielten sie bei den Eispiraten in Crimmitschau. Die Gastgeber siegten zwei Tage zuvor noch bei den Schwenninger Wild Wings und sind derzeit in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga vertreten.

Der sportliche Erfolg und die zwei NHL-Profis in ihren Reihen sorgen für einen richtigen Zuschauerboom. So kamen auch zum Match gegen den ESVK 2475 Zuschauer. Diese mussten aber dann bis Mitte des zweiten Drittels ausharren, ehe sie jubeln durften, denn erst zu diesem Zeitpunkt fiel der erste Treffer der Eispiraten. ESVK-Kapitän Christof Assner konnte kurz vor der zweiten Pause auf Zuspiel von Kevin Saurette den Ausgleich erzielen. In der 50. Minute gingen die Gastgeber erneut in Führung. Die Joker, diesmal mit Jakub Körner, versuchten alles um noch auszugleichen. Als dann Torhüter Stefan Vajs zugunsten eines sechsten Feldspielers zwei Minuten vor Spielschluss vom Eis ging, gelang den Eispiraten der alles entscheidende Treffer zum 3:1 Endstand. Durch diesen Sieg sind die Gastgeber hinter Schwenningen und dem Tabellenführer aus Landshut weiterhin auf Rang Drei. Der ESVK bleibt mit 10 Punkten auf Rang 11. Andreas Morhardt verlässt die Joker Der junge Stürmer bat um Auflösung seines Vertrages, da er nach eigenen Angaben den Sport neben dem Beruf nicht mehr gleichzeitig in diesem Umfang betreiben kann. Freitag kommen die Towerstars Nach dem heimspielfreien Wochenende geht es am Freitag, den 19. Oktober wieder in der Sparkassen Arena um Punkte. Gäste sind ab 19.30 Uhr die Towerstars aus Ravensburg. Momentan auf Rang acht der Tabelle will das Team vom bisherigen Nachwuchscoach Petri Kujala diese Saison wieder in obere Tabellenregionen vorstoßen. Vorige Woche wurde das Team noch mit dem über 600-fachen NHL-Akteur Adam Hall verstärkt. DNL-Team Gleich zweimal am Wochenende spielte das DNL-Team des ESVK beim Tabellenführer in Heilbronn. Am Samstag traten die Kaufbeurer in Bestbesetzung an, auch die sonst im Team der Joker stehenden Spieler waren mit von der Partie. Allerdings nutzt es nichts, denn mit 9:3 Toren wies der Tabellenführer die Gäste in die Schranken. Beim Zwischenstand von 5:3 Toren gab es strafzeitenreiches letztes Drittel, wobei die Kaufbeurer am Schluss insgesamt satte 94 Strafminuten hatten. Wesentlich besser lief es am Sonntag. Nur mit einem Minikader führten die Kaufbeurer bis zwölf Sekunden vor Ende. Dann mussten sie noch den Ausgleich hinnehmen. Zu allem Pech verloren sie nach der torlosen Verlängerung auch dann das entscheidende Penalty-Schießen. So nahmen sie noch einen Punkt mit auf die Heimreise. Mit insgesamt 18 Punkten aus zehn Spielen sind die Kaufbeurer immer noch Drittplatzierter in der DNL.

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