Am kommenden Wochenende lockt die KI wieder in den Märzenburgwald

Urkunde für Lebende Krippe

+
Freude über die Urkunde des Bezirks Schwaben bei 2. Vorsitzemden Alex Uhrle (v. li.), Schatzmeister Günther Seydel, 3. Vorsitzender Thea Egermann, 1. Vorsitzendem Ernst Holy, Schriftführer Jürgen Feldmeier und „Orga-Chef Krippe“ Werner Stumpe.

Kaufbeuren – Die Vorstandschaft der Kaufbeurer Initiative (KI) freut sich über eine Auszeichnung durch den Bezirk Schwaben für ihre „Lebende Krippe“. Der Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert hat der KI seine Anerkennung ausgesprochen: „Die Kaufbeurer Initiative e. V. setzt sich mit ihrem Projekt ‚Lebende Krippe‘ ehrenamtlich für soziale Zwecke besonders ein.“

„Immerhin sind circa 90 Personen notwendig um die Krippe durchführen zu können“, sagt der 1. Vorsitzende Ernst Holy. Seit Beginn der Lebenden Krippe habe die KI insgesamt über 70.000 Euro gespendet, „wobei in Schlechtwetterjahren oftmals aus der KI-Kasse etwas draufgelegt wurde“, so Holy. Mittlerweile finde die Lebende Krippe nicht nur regional, sondern auch überregional Anerkennung und Lob.

Über das Internet sei auch die Gemeinde Wickede in Nordrhein Westfalen auf die Lebende Krippe aufmerksam geworden. „Sie sind so fasziniert von der Idee, dass sie heuer auch eine Krippe bauen wollen“, freut sich Holy. „Für die Werbung baten sie um Freigabe des Plakates, was natürlich genehmigt wurde.“

Der Weg zur Krippe im Märzenburgwald

Heuer findet die Lebende Krippe zum 26. Mal statt, traditionell am letzten Wochenende vor dem Heiligen Abend. In diesem Jahr sind das Samstag und Sonntag, 16. und 17. Dezember, jeweils von 14 bis 19 Uhr im Märzenburgwald in Kaufbeuren. Wie immer kann die Lebende Krippe nur zu Fuß erreicht werden. Der 1,5 Kilometer lange Weg durch den hoffentlich schön verschneiten Winterwald soll die Möglichkeit zur inneren Einkehr, bieten. Festes Schuhwerk ist ratsam.

Bei weihnachtlichen Klängen der Musikkapellen aus Stadt und Land kann man den Blick auf den Stadel mit dem Jesukind, Maria und Josef, Ochs und Esel, genießen.

Hirten stehen am Feuer und stündlich wird die Verkündigung vorgelesen. Junge Schäfchen freuen sich auf die Streicheleinheiten der Kinder.

Die Verkaufsstände sind absichtlich weg von der Krippe, an den Anfang des Weges gestellt. Hier gibt es Bratwürste, Kuchen, Früchtepunsch, Tee und Glühwein zu kaufen. Mit eintretender Dämmerung werden Fackeln verkauft. Der Reinerlös wird komplett an Bedürftige von Stadt und Land gespendet.

Man biegt von der Füssener Straße ortsauswärts gesehen vor dem Ortsende rechts ab. Unter der Bahnunterführung hindurch, sind es noch 200 Meter zu den Verkaufsständen. Das Auto sollte allerdings vorher abgestellt werden. Beim Anwesen Götzfried besteht keine Parkmöglichkeit.

Für einen Fahrpreis von einem Euro pro Person wird eine Kutschenfahrt durch den Wald, zur Lebenden Krippe, angeboten. Die KI bittet um Verständnis, dass es zu Wartezeiten kommen kann.

Auch interessant

Meistgelesen

Ehepaar beschuldigt Marktoberdorfer Landwirt der Gewaltanwendung gegen Sohn – Bauer widerspricht
Ehepaar beschuldigt Marktoberdorfer Landwirt der Gewaltanwendung gegen Sohn – Bauer widerspricht
28-jähriger Mann aus Buchloe vermisst
28-jähriger Mann aus Buchloe vermisst
Bestattungen in Kaufbeuren werden teurer
Bestattungen in Kaufbeuren werden teurer
Keine Stille Nacht allein unterm Baum
Keine Stille Nacht allein unterm Baum

Kommentare