„Der Lift darf nicht sterben“

Krapfenaktion für Erhalt des Skilifts Ronsberg

Bäckerei Glas in Ronsberg
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Werner Glas (Mitte), Inhaber der Bäckerei Glas mit Sitz in Ronsberg, mit seinen Mitarbeiterinnen Lore Gerstle (li.) und Renate Bachmann.
  • Martina Staudinger
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Ronsberg – Dies ist nun schon der zweite Winter in Folge, in dem der Skilift Ronsberg nicht betrieben werden kann. Vergangene Saison lag es am warmen und trockenen Wetter, diese Saison an der Corona-Pandemie. Der Bäcker Werner Glas wurde deshalb aktiv. Von seinen verkauften Krapfen ging ein Teil des Erlöses an den Betreiber des besagten Lifts.

„Da der Betrieb einer Liftanlage zwischen 700 und 800 Metern Höhe schon immer eine gehörige Portion Optimismus erfordert hat, hoffen wir alle das Beste“, schreibt das Team um Betreiber Werner Bürgel auf seiner Webseite und verweist darauf, dass der Fortbestand des Skigeländes mittlerweile stark gefährdet ist.

Von dieser Problematik hat auch Werner Glas, Inhaber der Bäckerei Glas mit Sitz in Ronsberg, erfahren und mit einer Krapfenaktion sofort gehandelt. Von jedem zwischen dem 8. und 13. Februar verkauften Krapfen wurden 30 Cent für den Skilift abgezwackt. Über 2000 Krapfen gingen über den Tresen, mehr als sonst. „Die Resonanz war super, die Kunden fragten explizit nach Krapfen, um den Skilift zu unterstützen“, so Glas. In Summe kamen in den Verkaufsstellen Ronsberg, Obergünzburg, Kraftisried und Markt Rettenbach mehr als 600 Euro zusammen, die Werner Glas auf 1000 Euro aufstockte.

„Den Lift gibt es seit 1965, jeder hier kennt ihn, er ist wichtig fürs Günztal und darf einfach nicht sterben. Die Krapfenaktion ist mein Beitrag dazu.“ Das Foto zeigt Werner Glas mit zwei seiner Mitarbeiterinnen, Lore Gerstle und Renate Bachmann.

Martina Staudinger

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