Platz für Werkstatt, Fahrzeughalle, Lager, Salzstadel und Büros

Kreisbauhof Süd in Marktoberdorf: Das grobe Konzept

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Blick auf das Konzept: Rot markiert sind die Gebäude, grau die Verkehrs- und Lagerflächen. Der Kreisbauhof wird auf zwei Seiten an das Tierheim angrenzen.

Marktoberdorf – Wie die Gebäude für den Kreisbauhof Süd – der für den nördlichen Bereich wird ja gerade in Dösingen gebaut – künftig auf dem Grundstück an der B 472 im Westen Marktoberdorfs angeordnet werden, geht aus einer ersten Skizze hervor. Auf einem 1,3 Hektar großen Grundstück südlich der Bundesstraße und westlich der Kreisstraße OAL 7 soll Platz geschaffen werden für Werkstatt, für Fahrzeughalle, Lager, Verwaltung sowie für eine Salzhalle.

Um das Projekt auf den Weg zu bringen, ist es notwendig, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Der Markt­oberdorfer Stadtrat hat dem zugestimmt. Dies ist gleichsam das Signal: „Ja, beginnt mit der Planung“. Parallel ist auch die Änderung des Flächennutzungsplanes für die Kreisstadt notwendig.

Das 1,3 Hektar große Grundstück ist, wie Kämmerer Wolfgang Guggenmos dem Kreisbote schilderte, im vergangenen Jahr von der Stadt Marktoberdorf an den Landkreis Ostallgäu verkauft worden. Es befindet sich in der Gemarkung Geisenried. Im Norden verläuft die B 472. Auf der Südseite führt die Kreisstraße OAL 7 Richtung Görisried vorbei (Engratsrieder Straße). Direkter Nachbar ist das Tierheim Marktoberdorf.

Das Eckgrundstück zwischen den beiden Straßen gehört nach wie vor der Stadt Marktoberdorf. Es ist etwas kleiner als das Gelände für den Kreisbauhof, das an den Landkreis verkauft wurde. Ein möglicher Bewerber für diese Fläche muss sich darauf einstellen, dass die Stadt eine gemeinsame Ausfahrt auf die OAL 7 haben möchte. Ralf Baur vom Stadtbauamt erklärte, dass für das baurechtliche Verfahren keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist.

Das Thema der Ausfahrt

Stadtrat Georg Martin (Grüne) wollte wissen, warum denn vom Kreisbauhof eine schon bestehende Verbindung auf der Westseite direkt zur B 472 nicht genutzt werde. Dazu antwortete Baur, man wolle auf der B 472 eine weitere Einmündung – insgesamt wären es dann drei in einem kurzen Bereich – unbedingt vermeiden. Außerdem sei die Stadt zusammen mit dem Staatlichen Bauamt Kempten bestrebt, im Kreuzungsbereich B 472/OAL 7/Siemensring einen Kreisverkehr zu schaffen.

Kämmerer Guggenmos wies gegenüber Stadtrat Martin zudem darauf hin, dass die Verbindung zur B 472 privat genutzt werde. Das sei keine öffentliche Straße. Vielmehr führe der Weg zu einem Kieswerk.

Bislang gibt es drei Standorte des Kreisbauhofes im Ostallgäu. Künftig sollen es nur noch zwei sein. Für den nördlichen Bereich wird die Betriebsstätte derzeit in Dösingen neu errichtet. Im Süden werden, wenn der Bauhof des Landkreises in Marktoberdorf spätestens 2021 in Betrieb geht, die bisherigen Standorte innerorts in Thalhofen an der Wertach und am Ortsrand in Roßhaupten aufgelöst.

jj

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