John Wick 3 - Edie - High Life - Mister Link

Kreisbote Kinoquartett: Vier Filme im Check 

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Das Kreisbote Kinoquartett:

John Wick: Kapitel 3

John Wick: Kapitel 3.

Nachdem John Wick (Keanu Reeves) ein Mitglied der geheimnisvollen Assassinen-Gilde im Continental Hotel getötet und damit die Hausregeln verletzt hat, spricht Hotelchef Winston (Ian McShane) ein Excommunicado aus. Wick bleibt eine Stunde, um sich zu bewaffnen, ehe die gesamte Unterwelt Jagd auf ihn macht, um das Kopfgeld in Höhe von 14 Millionen Dollar zu kassieren. Derweil leitet die Richterin (Asia Kate Dillon) des Rats eine Untersuchung des Falls ein. Die grandiosen Actionszenen ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film, dessen Handlung rudimentär erscheint, für die Fans der Reihe aber ausreichend Spannung liefert und damit konsequenter als der Vorgänger ist. FSK: 16

BEWERTUNG: 3 von 5 Sternen

Edie – Für Träume ist es nie zu spät

Edie – Für Träume ist es nie zu spät.

Ihr ganzes Leben lang hat sich Edie (Sheila Hancock) bereitwillig nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy (Wendy Morgan) sie nach dem Tod ihres Mannes in ein Altersheim abschieben will, besinnt sich die 83-Jährige ihres unvergessenen Traums, den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen. Kurz­entschlossen bricht sie zu der beschwerlichen Reise auf und engagiert den jungen Jonny (Kevin Guthrie), um ihren Traum zu realisieren. Ein grandios gespieltes, warmherziges Drama, das verpasste Chancen, unerfüllte Wünsche und zwischenmenschliche Beziehungen hinterfragt und zudem mit wunderschönen Bildern der schottischen Highlands begeistert. FSK: 0

BEWERTUNG: 4 von 5 Sternen

High Life – Ein Raumschiff gleitet durch das Weltall 

High Life.

An Bord befinden sich Monte (Robert Pattinson) und seine Tochter Willow (Jessie Ross), die letzten Überlebenden einer Crew aus verurteilten Schwerverbrechern. Durch Rückblenden wird ihre Geschichte erzählt, die auch die bizarren Experimente der wahnsinnigen Reproduktionswissenschaftlerin Dibs (Juliette Binoche) offenbart. Über weite Strecken agiert Pattinson hingebungsvoll mit dem Kleinkind. Die Sprünge in der Zeit sind teils verworren und präsentieren verstörende Szenen, die nichts für schwache Nerven sind und einen pessimistischen Blick auf die wissenschaftliche Zukunft lenken, die zum Fluch der Menschheit verdammt scheint. FSK: 16

BEWERTUNG: 3 von 5 Sternen

Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer

Mister Link – Ein fellig verrücktes Abenteuer.

Sir Lionel Frost erhofft sich mit der Entdeckung des „Missing Link“ einen Platz in der High Society der weltführenden Erforscher von Mythen und Monstern. Das legendäre Wesen entpuppt sich jedoch als harmlose, überraschend clevere und gefühlvolle Kreatur, die mit Hilfe von Frost die letzten Vertreter seiner Art finden will. Gemeinsam mit der Abenteurerin Adelina Fortnight brechen sie zu einer turbulenten Reise auf. Das neueste Stop-Motion-Abenteuer aus dem Hause Laika („Paranorman“) präsentiert erneut eine Geschichte über die Andersartigkeit und die Akzeptanz dessen, was mit amüsanten Momenten und eigenwilligen, detailverliebten Charakteren in Szene gesetzt wird. FSK: 0

BEWERTUNG: 3 von 5 Sternen

von Sandy Kolbuch

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