Der verlorene Sohn – Men in Black: International – Long Shot – Tolkien

Das Kreisbote Kinoquartett

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Men in Black: International.Foto: Sony Pictures

Das Kreisbote Kinoquartett:

Der verlorene Sohn.

Corona Arthaus-Film: Der verlorene Sohn – Als der streng gläubige Baptistenprediger Marshall Eamons erfährt, dass sein Sohn Jared (Lucas Hedges) homosexuell ist, reagiert er schockiert und drängt ihn zu einer Reparativtherapie. Aus Angst, seine Familie und seinen Glauben zu verlieren, willigt Jared ein. Nancy (Nicole Kidman) versucht ihrem Sohn während der Phase der fragwürdigen Therapie von Viktor Sykes (Joel Edgerton) beizustehen. Basierend auf dem autobiografischen Bestseller von Garrard Conley zeigt der Film im Ansatz die „Misshandlungen“ der homosexuellen Jugendlichen, die für den Zuschauer schwer nachzuvollziehen sind, sie aber mit ihren Auswirkungen berührt und zum Nachdenken anregt. FSK: 12

Nur am 19. Juni

BEWERTUNG: 4 von 5 Sternen

Men in Black: International.

Men in Black: International – Nach dem Aufeinandertreffen mit einem Alien zu Kindheitstagen, widmet sich Molly (Tessa Thompson) dem Übernatürlichen. Sie heuert bei den MIB an, um selbst ein Agent zu werden. Agent O (Emma Thompson) gewährt ihr die Ausbildung und schickt sie anschließend nach London. Dort soll sie gemeinsam mit Agent H (Chris Hemsworth) eine Gefahr bannen. Gary Gray übernimmt den Regiestuhl von Barry Sonnenfeld und setzt das Franchise um die „Men in Black“ mit Witz, Action und einem neuen Team fort. Zwar können der „Thor“-Darsteller und seine „Creed“-Kollegin nicht für den gleichen Dialogwitz und die Chemie sorgen wie einst Smith und Jones, dennoch in knackigen 115 Minuten unterhalten. FSK: 12

Seit 13. Juni

BEWERTUNG: 3 von 5 Sternen

Long Shot: Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich – Als der überambitionierte Journalist Fred Flarsky (Seth Rogen) seinen Job verliert, braucht er dringend einen neuen. Durch Zufall trifft er auf seine Jugendliebe Charlotte Field (Charlize Theron), Außenministerin der Vereinigten Staaten, die sich auf die Präsidentschaftswahl vorbereitet. Sie heuert Fred als Redenschreiber an. Die beiden kommen sich näher, doch da Fred nicht dem Image entspricht, muss Charlotte eine Entscheidung treffen. Rogen und Theron harmonieren perfekt als ungleiches Paar und liefern amüsante Unterhaltung. Eine herzliche Komödie über Vorurteile, politische Ansichten, Machismus, Machtkämpfe und den Mut, zu sich selbst und seiner Liebe zu stehen. FSK: 12

START: 20. Juni

BEWERTUNG: 4 von 5 Sternen

Tolkien.

Tolkien – Schon als Kind (Harry Gilby) verarbeitet Tolkien Schicksalsschläge mit Fantasie. In der Schule findet er Gleichgesinnte und seine Liebe Edith Bratt (Lily Collins). Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zieht Tolkien (Nicholas Hoult) wie seine Freunde an die Front. Während er die Grausamkeiten des Krieges erträgt und stets auf der Suche nach seinen Freunden ist, entsteht in seiner Fantasie Mittelerde, die er Jahre später als Literaturprofessor zu Papier bringt und die noch lange nach seinem Tod (1973) die literarische Welt in Atem hält. Die spannende Lebensgeschichte von „Herr der Ringe“-Autor J. R. R. Tolkien zieht nicht nur die Fans der Bücher in seinen Bann. FSK: 12

START: 20. Juni

BEWERTUNG: 4 von 5 Sternen

Sandy Kolbuch

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