Kreistag beschließt Wiedereinführung von "MOD" und "FÜS"

Bald drei Kfz-Kennzeichen

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Bald nicht mehr nur auf Oldtimern zu sehen sein wird das Kennzeichen MOD.

Marktoberdorf/Landkreis – Nun ist auch das Ostallgäu mit von der Partie: Der Kreistag hat sich mit 36:13 Stimmen für die Wiedereinfüh- rung der Altkennzeichen MOD und FÜS entschieden, so dass diese Schilder ab Sommer 2013 nun parallel zu OAL auf den Straßen zu sehen sein werden.

Nach der positiven Entscheidung des Bundesrates hat auch Bayern am 14. Januar den Weg für die Renaissance von 75 im Rahmen der Gebietsreform abgeschafften alten Kfz-Schildern frei gemacht. Ausgenommen hiervon sind nur die Altkennzeichen von kreisfreien Städte wie zum Beispiel Kaufbeuren (KF). Fahrzeughalter aus dem Altkreis KF werden also weiter mit dem Kennzeichen OAL vorlieb nehmen müssen. Insgesamt rechne man in nahezu allen Landkreisen mit der Zustimmung des Landrates, erklärte der geistige Vater des Forschungsprojektes „Kennzeichenliberalisierung“ Dr. Ralf Bochert von der Hochschule Heilbronn. Nur im Landkreis Hof und im Oberallgäu seien die Würfel gegen die Wiedereinführung gefallen. Auch im Ostallgäu hätte Landrat Johann Fleschhut die Entscheidung ohne Beteiligung des Kreistages treffen können, und nach der Sitzung des Kreisausschusses sah es auch so aus, als wollten die Kreisräte sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen. Nun habe der Kreistag mit zwei Dritteln Mehrheit sein Votum pro MOD und FÜS gegeben, eine eindeutige Grundlage um zu sagen „Wir machen das“, erklärte Fleschhut nach der Abstimmung. Nun könne der Bürger entscheiden, ob ihm, bei einer Fahrzeuganmeldung eines der Altkennzeichen zehn Euro „Wunschkennzeichengebühr“ wert ist.von Klaus Bauer

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