13 Kilogramm Betäubungsmittel

Kiloweise Marihuana

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Einen Teil der sichergestellten Betäubungsmittel präsentierte die Polizei nach dem aufsehenerregenden Fund.

Ostallgäu – Die Kripo Kempten stellte laut Polizeibericht in einem Ermittlungsverfahren kürzlich knapp 13 Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Einer der beiden betroffenen Männer sitzt nun in Untersuchungshaft.

Aufmerksam wurden die Kemptener Ermittler auf die Männer im Alter von 48 und 72 Jahren, weil sie in der Vergangenheit bei einem Lieferanten Ausstattungsgegenstände bestellt hatten, die auf eine umfangreiche Drogenaufzucht hindeuteten. Deshalb wurde durch die Staatsanwaltschaft Kempten ein Durchsuchungsbeschluss beantragt. 

Auch gegen den Lieferanten der Gegenstände in Niedersachsen sei derzeit ein Ermittlungsverfahren anhängig, so die Polizei. Marktoberdorfer und Schongauer Beamte sowie Kräfte der Kripo Weilheim durchsuchten am vorvergangenen Donnerstag dann unter Führung der Kripo Kempten zeitgleich drei Wohnungen der beiden Tatverdächtigen, von denen eine im mittleren Landkreis Ostallgäu und zwei im westlichen Teil des Landkreises Weilheim-Schongau liegen. 

Dabei seien die Ermittler auch fündig geworden, erklärte die Polizei jetzt. Während sie im Ostallgäu knapp neun Kilogramm getrocknete Cannabisblätter sicherstellen konnten, fanden sie im Landkreis Weilheim-Schongau über vier Kilogramm Marihuana, die bereits abgepackt und für den Verkauf bereitgemacht waren. Daneben zogen die Kriminalbeamten auch umfangreiche Utensilien ein, mit denen unter professionellen Bedingungen die Drogen gezüchtet wurden, und die teilweise bei dem Händler in Niedersachsen bestellt wurden. Alleine der Wert der vernichteten Gegenstände dürfte, so die Polizei, mindestens 10.000 Euro betragen. 

Laut dem Leiter der Kemptener Kriminalpolizei, Kriminaloberrat Michael Haber, handelt es sich bei dieser Größenordnung um „eine nicht alltägliche Sicherstellung. Ich bin froh, dass dieses Rauschgift dem Markt entzogen werden konnte. Auch die Einziehung und Vernichtung der teuren Anbauutensilien setzt durchaus ein Zeichen.“

 Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten ordnete der Haftrichter beim Amtsgericht Kempten die Untersuchungshaft gegen den 48-Jährigen an, weswegen dieser nun in einer Justizvollzugsanstalt sitzt. Die Er- mittlungen der Kriminalpolizei Kempten, auch gegen den 72-jährigen Tatverdächtigen, dauern an.

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