Kurios: Auf Tempo 30-Zone folgt gleich 30-km/h-Schild

Nah beieinander

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Erst das Ende der 30-er Zone, gleich danach der Beginn von Tempo 30-Beschilderung am südlichen Beginn der Straße Mühlsteig.

Marktoberdorf – Kurios mutet eine Beschilderung in Marktoberdorf an, und zwar dort, wo das Schulzentrum aufhört und dann das Wohngebiet anschließt. Aber sie hat ihre Richtigkeit. Nahe der Kreuzung Goethestraße/Mühlsteig steht ein Schild; es zeigt an, dass die Tempo 30-Zone im Wohngebiet hier zu Ende ist. Keine 15 Meter weiter folgt dann ein Hinweis auf die Begrenzung 30 km/h.

Auf Nachfrage des Kreisbote gibt Peter Barnsteiner, im Markt­oberdorfer Rathaus für das Verkehrswesen zuständig, dazu die Erklärung. Diese Beschilderung ist nach Paragraf 45 in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Im Osten und Süden, wo 30-er Zone beschildert ist, handelt es sich um ein reines Wohngebiet. Dagegen hat man es an der Straße Im Mühlsteig, wo die 30 km/h-Beschilderung angebracht ist, nicht mit einem Wohngebiet zu tun. Vielmehr sind dort das Schulzentrum und ein Gewerbegebiet, wo nur 30 km/h beschildert werden darf. Das ist ein Unterschied zur 30-er Zone.

Weil man sich mehrere Zonenbeschilderungen an den vier Ästen zur Kreuzung (Goethestraße, Carl-Orff-Ring und Peter-Dörfler-Straße) sparen wollte, wurde nur eine Tafel mit den durchgestrichenen Linien aufgestellt – und zwar etwas weiter westlich. Weil aber dort ohnehin Arbeiten für eine Straßenbeleuchtung ausgeführt werden, gibt es die Überlegung, das 30 km/h-Schild nahe der Beruflichen Schulen weiter weg zu setzen, ergänzt Barnsteiner vom Bauamt der Stadt.

jj

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