Kurzarbeit bei Fendt

In den Bereichen Fertigung und Montage des Traktorenherstellers Fendt stehen die Bänder bis zum 1. Februar erst einmal still. Grund ist die internationale Wirtschaftskrise.

„Das wir jetzt mit zeitlichem Verzug“ in das Produktionsjahr 2010 starten, hänge mit den Milch- und Getreidepreisen zusammen, erklärt Sepp Nuscheler, Fendt-Pressesprecher, dem KREISBOTEN. Für beides seien die Preise im Keller und „deshalb investieren die Landwirte auch weniger“, so Nuscheler weiter. Rund 1500 Beschäftigte seien von dieser Kurzarbeit an den beiden Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim betroffen. 12500 Traktoren, zirka 10 Prozent weniger als 2009, sollen bei Fendt 2010 vom Band fahren. Dennoch gehe der Traktorenhersteller „mit Zuversicht ins neue Jahr“, so Nuscheler. Grund für den Optimismus sei, „das beste Produktangebot, das wir jemals bei Fendt hatten“. Des weiteren gehe der Konzern davon aus, dass „wir unsere Marktanteile steigern können“, betont Nuscheler und führt aus: „Wir denken, dass wir unsere gute Position in Deutschland halten können.“ Während zunächst einmal Werksferien bei Fendt waren und noch Resturlaub aus 2009 sowie Überstunden abgebaut wurden, werden die Arbeiter in den Bereichen Fertigung und Montage bis Ende Januar in Kurzarbeit geschickt. Ab 1. Februar soll dann wieder produziert werden.

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