"mach!" – der Titel des Journals

Botschafter-Gipfel

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Die Macher (v. li.): Nadine Koop (Layout), Daniela Egger (Autorin), Johannes Jais (Autor), Birgit Ellinger (Autorin), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Andreas Koop (Layout, Autor) und Tobias Schumacher (Autor).

Schwangau/Landkreis – Es war Nebel an der Talstation des Tegelbergs und man sah vom Ziel in mehr als 1.700 Metern Höhe nichts. Und kurz vor der Bergstation „Panorama-Restaurant“ kam man aus dem Nebel in die Sonne.

Vielleicht symptomatisch für diese Veranstaltung der Wirtschaftsförderung des Landkreises? Im Fokus stand vor allem die Vorstellung des neuen Standortjournals. 

In ihrer Einführung erklärte Landrätin Maria Rita Zinnecker, dass nach dem letzten Treffen im November in Nesselwang viel passiert sei. So sei unter anderem der Teamgeist gestärkt worden. Von den ursprünglich 270 „Botschaftern“ auf dem Papier seien 210 „Weitermacher“ übrig geblieben, die zu einem Netzwerk zusammengeführt worden seien, in einer Art „Kooperation“ mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Kaufbeuren.

„Machen Sie!“ Mit diesen Worten enthüllte dann die Landrätin im Beisein von über 90 Ostallgäuer Wirtschaftsbotschaftern das neue Standortjournal des Landkreises – eine Aufforderung an die Botschafter, die Region aktiv bei nationalen und internationalen Geschäftsterminen zu bewerben. Gleichzeitig spielte sie damit auf den Titel des neuen Journals an: „mach!”. Denn das Allgäu ist von den sogenannten „Mächlern“ geprägt. So soll der Titel des Journals mit wenigen Buchstaben das Lebensmotto der Ostallgäuer Mächler darstellen, erklärte Zinnecker. 

Anschließend konstatierte Andreas Koop aus Rückholz, der für Konzept und Gestaltung des neuen „Machwerks“ verantwortlich zeichnet: „Mach vor, mach nach, mach einen Anfang, mach Fehler – aus denen man bekanntlich am meisten lernt – es ist also alles machbar!“ 

Wirtschaftsreferent Peter Däubler vom Landratsamt Ostallgäu, der mit Wirtschaftsförderer Andreas Neukam für Redaktion/Leitung zuständig ist, stellte daraufhin in „Kooperation“ mit Andreas Koop die Erstausgabe vor: „Wir wollten etwas machen, was nicht jedem zwangsläufig gefallen muss”. Es gibt darin Porträts von Mächlern, es wird der Standortfaktor „Lebensqualität“ beleuchtet und die Themen „Bildung“, „Botschafter auf Mission“ und als Kernthema die „Mächlerwelt“ beschrieben. 

Das Journal wird künftig alle zwei Jahre erscheinen und die Region von vielen Richtungen aus beschreiben. Im Zentrum stehen immer die Persönlichkeiten, die hinter den beeindruckenden Erfolgsgeschichten der vielen innovativen Firmen im Landkreis stehen. Darüber hinaus werden auch die sogenannten weichen Standortfaktoren, wie etwa Bildung und Lebensqualität beleuchtet. Statistische Kennzahlen über die Wirtschaftsregion runden das Konzept ab. Aufgrund der Aktualität erscheinen diese jährlich in einem eigenständigen und als Einleger konzipierten Heft.

von Philipp Lades/kb

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