Gremien haben 60 Stunden getagt

Landrätin Zinnecker hält Jahresbilanz: „Dem Ostallgäu geht es gut“

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In ihrer Jahresbilanz vor dem Kreistag sprach Landrätin Maria Rita Zinnecker ihren Mitarbeitern und den Kreisräten ihren Dank aus.

Marktoberdorf/Ostallgäu – Dieses Mal passte der Zeitplan. In der Jahresabschlusssitzung des Kreistags hatte Landrätin Maria Rita Zinnecker heuer genügend Zeit, um in Worten und Bildern auf das Jahr 2018 zurückzublicken. Kein Essen, das kalt zu werden drohte, keiner, der drängend auf die Uhr blickte. Dass wenig Persönliches oder gar Konkretes angesprochen wurde und mehr Zahlen und Daten im Vordergrund standen, lag vermutlich am Naturell der Rednerin.

So war zu hören, dass die politischen Gremien des Landkreises im Jahr 2018 insgesamt 60 Stunden getagt und dabei 93 Beschlüsse gefasst hatten, dass das Sozialamt rund 12.000 Vorgänge bearbeitet und die Abfallwirtschaft rund 48.000 Tonnen Müll entsorgt hatte. Dass die Kämmerei im Jahr 2018 rund 186 Buchungen am Tag vorgenommen hatte, 46.750 insgesamt. All dies als Beispiele, wie gut die Gremienarbeit funktioniere und die Verwaltung ihren Aufgaben „funktionsfähig und tüchtig, pflichtbewusst und gewissenhaft“ nachkomme. Zinnecker sprach von einem guten Jahr für den Landkreis und dass sie positiv in die Zukunft blicke.

Herausforderungen stellten in den kommenden Jahren der demografische Wandel und die Digitalisierung dar, so die Landrätin, die ihre Behörde auf einem guten Weg zu einer papierarmen, digitalen und modernen Verwaltung sehe. Dass das „große Schiff Ostallgäu“ so genau auf Kurs gehalten werde, sei auch den Kreisräten sowie allen Bürgermeistern in den Kommunen zu verdanken. „Unser Kurs ist präzise und richtig“, sagte die Landrätin zum Jahresabschluss. „Dem Landkreis Ostallgäu geht es gut.“ Einen Schwerpunkt habe sie im letzten Jahr bei der Bildung, der Infrastruktur und dem sozialen Bereich gesetzt. Sie dankte den politischen Vertretern des Landkreises für ihr Engagement und das „absolut unverzichtbare Ehrenamt, dass sie ausüben.“

von Angelika Hirschberg

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