17. Lange Museumsnacht lockt viele Besucher nach Marktoberdorf

Kunst und Geschichtliches

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Marktoberdorf – Die Marktoberdorfer Ausstellungsorte – sprich die drei Museen im Martinsheim, das Künstlerhaus und das Heimatmuseum im Hartmannhaus – ließen Besucher während ihrer langen Museumsnacht vergangenen Samstag in andere Welten eintauchen.

Mit römischen Spezialitäten lockten Stadtmuseum, Riesengebirgsmuseum und die Stände der Römerfreunde entlang der Eberle-Kögl-Straße. Walter Sirch lud dort zum Vortrag „Brauchtum kommt von brauchen“ ein und erklärte den Sinn Allgäuer Traditionen. Ein geschichtlicher Spaziergang auf den Oberdorfer Hausberg, der Buchel, mit Herbert Eigler schloss sich an.

Das Heimatmuseum im Hartmannhaus zeigte, wie die Menschen in Marktoberdorf vor 100 Jahren lebten – bei blühendem Bauerngarten, Drehorgelspiel und Stockbrot über dem Feuer eine idyllische Angelegenheit. Wer sich für das Marktoberdorf neuerer Zeit interessierte, der hatte Gelegenheit, Zeitzeugen seine Fragen zu stellen und zahlreiche historische Fotos zu entdecken. Als Verweilort an diesem sommerlichen Abend bot sich der wunderschöne Garten zu jeder Zeit an.

Jahrhundertwende-Idyll im Bauerngarten des Hartmannhauses während der langen Museumsnacht in Marktoberdorf.

Auch im Vorhof und Garten des Künstlerhauses an Blumen und Kerzen gedeckten Tischen lohnte es sich, den Abend stimmungsvoll ausklingen zu lassen. Vor allem, wenn man sich vorher von der Farbgewalt und Phantasie des spanischstämmigen Künstlers Gustavo hatte beeindrucken lassen. Die Ausstellung im Künstlerhaus, die absurde Geschichten von getarnten Bankiers, kostümierten Beamten und ihren Haustieren erzählt, dauert noch an bis zum 10. September.

von Angelika Hirschberg

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