21. und 22. Dezember

Lebende Krippe im Märzenburgwald: KI spendet Erlös an Bedürftige

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Die Lebende Krippe der Kaubeurer Initiative findet zum 28. Mal und wieder im Märzenburgwald statt. Am Wochenende vor Heiligabend kann die weihnachtliche Tradition besucht werden. Der Erlös geht an bedürftige Menschen.

Kaufbeuren – Es ist mittlerweile zu einer weihnachtlichen Tradition geworden: Die Lebende Krippe im Märzenburgwald. Im 28. Jahr findet sie heuer, der Tradition folgend an dem Wochenende vor Heiligabend, statt. Am Samstag, 21. Dezember, und Sonntag, 22. Dezember, kann sie jeweils von 14 bis 19 Uhr im hoffentlich schön verschneiten Wald besucht werden.

Wie jedes Jahr sind rund 90 Personen nötig, um die Krippe ermöglichen zu können. Dieses Jahr müssen die Helfer der Kaufbeurer Initiative e.V. (KI) sogar noch am Tag vor Heiligabend alles abbauen. Diese Mühe machen sie sich jedoch gerne. Seit Beginn der Lebenden Krippe habe die KI nach eigenen Angaben insgesamt über 70.000 Euro gespendet und für das Weihnachtsspektakel in Schlechtwetterjahren auch aus der KI-Kasse etwas draufgelegt. Mittlerweile erhalte die KI für die Lebende Krippe nicht nur regional, sondern auch überregional Anerkennung und Lob.

Trotz aller Probleme in den vergangenen Jahren, wie zum Beispiel der nötige Bau einer Spülküche, hat die Kaufbeurer Initiative immer an Bedürftige aus Stadt und Land gespendet. Das selbst dann, wenn aus der Vereinskasse etwas abgegriffen werden musste, wie Schatzmeister Günther Seydel berichtete. Aus diesem Grund hoffe die KI natürlich auf gutes Wetter in diesem Jahr.

Bei weihnachtlichen Klängen der Musikkapellen aus Stadt und Land kann dann vor Ort der Blick auf den Stadel mit dem Jesuskind, Maria und Josef, Ochs und Esel, genossen werden. Ohne die Musikgruppen, die kostenlos – für eine Brotzeit – die Krippe musikalisch umrahmen, wäre das Ganze nur halb so schön. Hirten stehen am Feuer und stündlich wird die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium vorgelesen und junge Schäfchen dürfen von den Kindern gestreichelt werden. An Verkaufsständen, die jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der Krippe stehen, gibt es Bratwürste, Kuchen, Früchtepunsch, Tee und Glühwein zu kaufen. Mit eintretender Dämmerung werden auch Fackeln verkauft und angezündet.

Die Lebende Krippe im Märzenburgwald ist nicht schwer zu finden. Es gilt eine Distanz von ungefähr 1,5 Kilometern zu überwinden. Festes Schuhwerk ist dafür ratsam. Von der Füssener Straße vor dem Ortsende Kaufbeurens ortsauswärts gesehen muss rechts abgebogen werden. Unter der Bahnunterführung hindurch, dann sind es noch 200 Meter zu den Verkaufsständen. Das Auto soll allerdings vorher abgestellt werden. Beim Anwesen Götzfried besteht keine Parkmöglichkeit. Die Lebende Krippe kann eigentlich nur zu Fuß erreicht werden, doch für einen Fahrpreis von einem Euro pro Person bieten die Veranstalter eine Kutschfahrt zur Lebenden Krippe an.

kb

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