Reinerlös für Bedürftige

Lebende Krippe am Wochenende im Märzenburgwald

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Die Lebende Krippe findet am Samstag und Sonntag im Märzenburgwald statt.

Kaufbeuren – Die Lebende Krippe der Kaufbeurer Initiative (KI) findet an diesem Wochenende vor dem Heiligen Abend zum 27. Mal im Märzenburgwald statt. Der Tradition folgend ist dies heuer Samstag, 22. und Sonntag, 23. Dezember jeweils von 14 bis 19 Uhr.

Wie jedes Jahr waren rund 90 Personen nötig, um die Krippe durchführen zu können. Seit Beginn der Lebenden Krippe hat die KI insgesamt über 70.000 Euro gespendet und dafür in Schlechtwetterjahren auch aus der KI-Kasse etwas draufgelegt. Mittlerweile erhält die KI für ihre Lebende Krippe nicht nur regional, sondern auch überregional Anerkennung und Lob. „Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, Musiker und Unterstützer, die diesen Termin möglich machen. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der KI, die dieses Jahr sogar noch am Heiligen Abend abbauen müssen. Dank geht auch an die Musikgruppen, die kostenlos, für eine Brotzeit, die Krippe musikalisch umrahmen“, so der Erste Vorsitzende Ernst Holy. „Leider mussten wir dieses Jahr eine neue Spülküche neben den Verkaufsstand bauen, da uns der Stall nicht mehr zur Verfügung steht. Die gesamten Bauarbeiten und Umzüge wurden von KI-Mitgliedern ehrenamtlich geleistet, allein die Materialkosten beliefen sich jedoch auf stolze 2.500 Euro. Um trotz dieser großen Investition wieder einen namhaften Betrag spenden zu können, hoffen wir auf ein besonders gutes Jahr“, so Holy.

Der Weg zur Krippe

Die Lebende Krippe kann nur zu Fuß erreicht werden. Man biegt von der Füssener Straße vor dem Ortsende ortsauswärts gesehen rechts ab. Unter der Bahnunterführung hindurch sind es noch 200 Meter zu den Verkaufsständen. Das Auto sollte allerdings vorher abgestellt werden. Beim Anwesen Götzfried besteht keine Parkmöglichkeit. Der anderthalb Kilometer lange Weg durch den hoffentlich schön verschneiten Winterwald soll die Möglichkeit zur inneren Einkehr bieten. Festes Schuhwerk ist ratsam. „Für einen Fahrpreis von pro Person einem Euro bieten wir eine Kutschenfahrt durch den Wald, zur Lebenden Krippe, an“, so Holy. Er bittet um Verständnis dafür, dass es zu Wartezeiten kommen kann.

Bei weihnachtlichen Klängen der Musikkapellen aus Stadt und Land kann man den Blick auf den Stadel mit dem Jesuskind, Maria und Josef, Ochs und Esel, genießen. Hirten stehen am Feuer und stündlich wird die Verkündigung vorgelesen. Junge Schäfchen freuen sich auf die Streicheleinheiten der Kinder.

Die Verkaufsstände sind absichtlich, weg von der Krippe, an den Anfang des Weges gestellt. Hier gibt es Bratwürste, Kuchen, Früchtepunsch, Tee und Glühwein zu kaufen. Mit eintretender Dämmerung werden auch Fackeln verkauft.

Der gesamte Reinerlös kommt direkt und unbürokratisch Bedürftigen von Stadt und Land zu Gute.

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