Lebendige Heimatgeschichte in Marktoberdorf

Marktoberdorf: Gute Besucherzahlen in städtischen Museen

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Die 40. Ostallgäuer Kunstausstellung endete mit einem Besucherrekord. 1364 Kunstinteressierte hatten die Schau besucht.

Marktoberdorf – Viele Menschen besuchten im vergangenen Jahr die städtischen Museen Marktoberdorfs. Das berichtete Kulturamtsleiter Rupert Filser anlässlich der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses. Insgesamt waren es 1871 Besucher und damit rund 800 Interessierte mehr als im Jahr 2017. Und das, obwohl das Heimatmuseum im Hartmannhaus aus Sanierungsgründen das gesamte Jahr geschlossen hatte, wie Filser betonte.

Dieser rekordverdächtige Anstieg der Besucherzahlen ist zum einen dem neuen Atombunkermuseum und der Bunkerausstellung „Der kalte Krieg in der Provinz“ zu verdanken, die im vergangenen Sommer Eröffnung feierte. Bis dato hätte die Ausstellung bereits rund 520 Besucher unters Rathaus gelockt, wie Stadtrat und Bildungsreferent Thorsten Krebs sagte. Zum anderen besuchten 587 Besucher die im Stadtmuseum beheimatete Spöttl-Krippe. Seit 2005 sorgt der Heimatverein dafür, dass dieses technische Wunderwerk immer in der Adventszeit bestaunt werden kann. Auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell zeigte sich erfreut. Die Marktoberdorfer Museumsmacher bewiesen immer aufs Neue, dass Heimatgeschichte nichts Verstaubtes sei, wenn sie so mit Herzblut aufgearbeitet werde, sagte das Stadt­oberhaupt.

Auch die 40. Ostallgäuer Kunstausstellung, die am 13. Januar zu Ende ging, fand großes Interesse beim Publikum. Fast 300 Besucher mehr als noch im Vorjahr, insgesamt 1364 Kunst­interessierte, besuchten die Kunstschau. 248 Kinder nahmen am ausstellungsbegleitenden Programm teil.

von Angelika Hirschberg

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