Lebenshilfe Ostallgäu gibt neuen Spielplatz frei

Dank Sternstunden

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Sehr schnell war der neue Spielplatz fest in Kinderhand.

Kaufbeuren – „Da ist ja jetzt alles ganz anders, da kenn` ich mich ja gar nicht mehr aus“, meinte der kleine Benny, fast ein wenig erschrocken, als er mit seinem Freund kürzlich den neuen Spielplatz am Sonneneck in Kaufbeuren zum ersten Mal betrat. Und in der Tat, in den zurückliegenden Monaten ist viel geschehen. Der bisherige Spielplatz, auf dem Gelände der „Lebenshilfe-Tagesstätte“ am Sonneneck, von der Familie Schliwsky im Jahre 1993 gestiftet, wurde neu gestaltet und bietet jetzt alle nur erdenklichen Möglichkeiten für Kinder jeden Alters.

Dank eines großzügigen Zuschusses der Hilfsinstitution „Sternstunden“ in Höhe von 50.000 Euro und eines Schecks über 5.000 Euro der Stadt Kaufbeuren konnte dieses Projekt mit seinen insgesamt 69.000 Euro Gesamtkosten „gestemmt“ werden. Der ausführenden Firma – Cucumaz aus Wiggensbach – die auch für Planung und Gestaltung zuständig war, ist es gelungen, einen Spielplatz einzurichten, der individuell auf die räumlichen Gegebenheiten und auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in der Tagesstätte angepasst ist. Dabei reicht das Spektrum zur Nutzung vom Kindergartenalter bis zum Schulaustritt. Wie von Seiten der Planer betont wurde, habe man bei diesem Projekt größten Wert darauf gelegt, um Geschicklichkeit und Koordination, aber auch Spaß an der Bewegung zu fördern und in den Vordergrund zu stellen.

Nach der kirchlichen Segnung durch Stadtpfarrer Bernhard Waltner und der offiziellen Eröffnung durch Geschäftsführer Ralf Grath von der Lebenshilfe Ostallgäu und dem Leiter des Jugend- und Familienreferats der Stadt Kaufbeuren, Alfred Riermeier, gab es „kein Halten“ mehr. Der Spielplatz, der unter das Thema „Unterwasserwelten“ gestellt wurde, war fortan fest in Kinderhand. Auch Benny und seine Freunde waren sichtlich mit großer Begeisterung voll dabei, die neuen Spielgeräte zu erproben.

Bei herrlichem Sommerwetter hatten sich viele Menschen mit und ohne Behinderung eingefunden und freuten sich mit den Kindern beim gleichzeitig stattgefundenen Sommerfest der Lebenshilfe, wo neben Aufführungen der Kulturwerkstatt auch die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit für entsprechende Aufmerksamkeit sorgte.

von Klaus-Dieter Körber

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