Abschied nach zwölf Jahren

Die Liah Lounge feierte am 30. März ihre letzte Party

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Die Wand im Eingangsbereich der Shishabar wurde von den Gästen mit Polaroidfotos und niedergeschriebenen Insidern geschmückt und Stammkunden wie Mitarbeiter haben noch ein letztes Mal zusammen gefeiert.
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Kaufbeuren – Am 7. Juli 2007 eröffnete die Liah Lounge Shishabar am Spitaltor in Kaufbeuren. Für den damals 18-jährigen Besitzer Markus Mölzer war es der Einstieg in die Selbstständigkeit. Die Bar hat sich über die Jahre zu einem Szenetreff entwickelt und wurde laut den zahlreichen Stammkunden eine Art „zweites Wohnzimmer“ für viele. So fällt nicht nur Markus Mölzer die Schließung der Liah Lounge nach zwölf Jahren schwer, auch seine Mitarbeiter und Stammgäste trauern fast mehr als er selbst.

„Es ist wahnsinnig schön, einen Laden schließen zu dürfen und nicht zu müssen“, so Mölzer, als er über die Gründe der Schließung spricht. Die Bar lief nach wie vor gut, doch mit seinem 30. Geburtstag kam nach und nach der Gedanke, einen nächsten Schritt zu gehen. Denn neben der Liah Lounge führt Mölzer noch das roundhouse und übernimmt ab 8. April den Dicken Hund. Ein Milieu, das für ihn interessant ist, da er selbst in der Gastronomie groß geworden ist. Am Konzept des Dicken Hundes verändert er nichts, auch die Mitarbeiter bleiben fast gänzlich. So freut sich Mölzer auf ein langfristiges Projekt und auf seinen nächsten Schritt, in Kaufbeu­ren aktiv zu sein.

Am vergangenen Samstag wurde in der Liah Lounge dann nochmal so richtig Abschied gefeiert. Zahlreiche Gäste, frühere Mitarbeiter, Mölzer selbst und natürlich alle Stammkunden sind noch einmal zusammen gekommen, um den letzten Abend in der Bar gebührend und zwanglos zu feiern. Die Stammplätze der Gäste waren extra mit Namensschildern versehen, die Geschichte der Bar wurde durch eine durchlaufende Diashow erzählt, die Wand im Eingangsbereich war mit Insidern und Polaroidfotos der Besucher geschmückt und sogar ehemalige Mitarbeiter haben sich in Schale geworfen, um ein letztes Mal hinter der Bar zu stehen. Die Stimmung war einmalig und der Abend rundum gelungen, was die unzähligen Gäste, die bis zum Morgen feierten, nur bestätigen. Und auf eines können sich die Barbesucher freuen, denn das Art & Vielfalt Sunset Festival, das von Mölzer selbst ins Leben gerufen wurde, bleibt weiterhin bestehen.

Nachfolger

Einen Nachfolger für die Räumlichkeiten gibt es übrigens schon: Ulli Martin mit „The Leewe“ – das Café mit Skateshop zieht von der Ludwigstraße in die ehemalige Shishabar.

von Sigrid Dischl

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