Lichtblicke bei Bankzahlen

Bei der Vertreterversammlung im Kaufbeurer Stadtsaal legten die Vorstände der VR-Bank Kauf- beuren-Ostallgäu für das Geschäftsjahr 2009 ein positives Ergebnis vor. Bei einer Bilanzsumme von 1,02 Milliarden Euro wurde ein Gewinn von etwa drei Millionen Euro erwirtschaftet. Die Vertreter stimmten für eine Dividende von 5,5 Prozent.

Vorstandsmitglied Christoph Huber erörterte den Vertretern der insgesamt rund 30000 Mitgliedern der VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG die Ergebniszahlen für 2009. So lagen die Kundeneinlagen bei 806 Millionen Euro und damit geringfügig unter dem Stand des Vorjahres. Aufgrund der allge- meinen Wirtschaftslage kam es in der Struktur der Kundengelder zu Verschiebungen hin zu mehr Spareinlagen. Das Kundenkreditgeschäft stieg um 4,9 Prozent gegenüber 2008 auf über 614 Millionen Euro an. Die Eigenkapitalquote gibt Christoph Huber mit 13,2 Prozent an. „Durch Stärkung der Gewinnrücklagen und dem moderaten Ausbau der Geschäftsguthaben der Mitglieder konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden”, erklärt der Vorstand. In logischer Folge entschied sich das Führungsgremium dazu, vom Gewinn von etwa drei Millionen Euro zunächst 1,8 Millionen Euro den Rücklagen zuzuführen, so dass der ausge- wiesene Bilanzgewinn mit knapp 1,3 Millionen Euro angegeben wird. Für 2009 erhalten die Mitglieder eine Dividende in Höhe von 5,5 Prozent auf ihre Einlagen. Über die Struktur der VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG mit seinen derzeit 28 Geschäftsstellen informierte Vorstandssprecher Dr. Hermann Starnecker die Gäste. In Kaufbeuren werde aktuell die Geschäftsstelle am Breiten Bach in eine Selbstbedienungs-Geschäftsstelle umgewandelt. Regelmäßig führt das Bankinstitut in Schulen Bewerbertrainings durch, um die Jugendlichen fit für die Bewerbungsphase zu machen. Auch die Auszubildenden der Bank werden immer wieder zu eigenständigem Handeln animiert. Ihr jüngstes Projekt ging vor etwa drei Wochen erfolgreich zu Ende. Die 25 Auszubildenden aller drei Lehrjahre verkauften gemeinsam 10000 Gewinnsparlose. Aus dem Erlös haben sie einen Neun-Sitzer-Bus für die Don Bosco-Schule in Marktoberdorf erworben, der vor kurzem übergeben wurde und jetzt für die Jugendarbeit eingesetzt wird. Christian Burde schied turnusgemäß als Mitglied des Aufsichtsrates aus. Sein Mandat wird nicht neu besetzt. Die Versammlung beschloss, die Zahl der Aufsichtsräte von bislang zwölf auf nun elf zu reduzieren.

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