Lustige Gstanzl und tolle Blasmusik

Geschafft: Nach dem Fassanstich prosteten sich Herbert Hornig (v.li), OB Stefan Bosse und Vorstand Werner Sill zu.

Es war mal wieder ein witziger und kurzweiliger Abend – Der Starkbieranstich der Aktienbrauerei Kaufbeuren am Freitag in der Zeppelin-Halle. Lustige G’stan-zl, jede Menge fesche Blasmusik und dazu akrobatische Einlagen sorgten für gute Stimmung bei den Besuchern. Und auch Oberbürgermeister Stefan Bosse schien gut in Form, schaffte er den traditionellen Fassbieranstich doch erneut mit deutlich weniger Schlägen als im Vorjahr.

Durch das Programm führte äußerst amüsant Herbert Hornig, der gleich zu Beginn in G’stanzl-Manier, begleitet auf seinem Akkordeon, das Lokalkolorit auf die Schippe nahm. So fließe quasi in OB Bosses Blut auch Bier der Aktienbrauerei, weil dessen Großvater 1937 „auf dem Afraberg Mälzer war“. Auch gleiche die Brauerei immer mehr dem einstigen verglasten „Palast der Republik“. Statt die Fassade zu restaurieren, sei dort nun Photovoltaik zu finden. Auch habe Hornig von Demonstranten am Fliegerhorst gehört, die „sich dagegen wehrten, auf den Fliegerhorst-Areal ein ‘Atomendlager’ einzurichten“, scherzte er. Aber auch die Aktienbrauerei nahm er aufs Korn. So hätte beim Lagerleben ein „Hydrant sein Leben unter einem Laster der Brauerei lassen müssen“ und Aktienbrauerei-Vorstand Werner Sill hätte laut Hornig so seine geografischen Probleme mit dem Allgäuland, weil er Günzach einfach in das Unterallgäu verlegt hatte. Zu Topform lief auch Künstler Schorsch Bross auf. Imposant seine Einlage auf dem Einrad sowie seine musikalischen Darbietungen mit dem Alphorn. Letztere sorgten insbesondere für große Lacher, als er in der Rolle eines „indischen Yogi“ beinezappelnd versuchte, kopfüber auf einem bayerischen Biertisch dem Instrument einigermaßen stilvolle Klänge zu entlocken. Wie schwer dieses Instrument zu spielen ist, davon erhielten dann auch drei mehr oder weniger freiwillige Besucherinnen einen Eindruck. Nadine, Eva und Sandra mühten sich redlich ab, dem Instrument zum Rhythmus eines Walzers passende Töne abzuringen, sehr zum Gefallen der lautstark applaudierenden Besucher. Ein Glanzlicht des Bockbierfestes in der Zeppelin-Halle war zudem die junge Musikgruppe „Blech und Schwefel“ aus Buching, die die Veranstaltung mit toller Blasmusik begleitete. Höhepunkt hier war sicher auch das Spitzen-Solo von Philipp Schölz auf seiner Tuba, der den „Türkischen Marsch“ zum Besten gab.

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