Stolzer Festumzug

Freischießen in Obergünzburg mit buntem Umzug eröffnet

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Am vergangenen Sonntag fand der Umzug anlässlich des 97. Freischießens des Schützenvereins Guntia in Obergünzburg statt.
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Am vergangenen Sonntag fand der Umzug anlässlich des 97. Freischießens des Schützenvereins Guntia in Obergünzburg statt.
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Am vergangenen Sonntag fand der Umzug anlässlich des 97. Freischießens des Schützenvereins Guntia in Obergünzburg statt.
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Am vergangenen Sonntag fand der Umzug anlässlich des 97. Freischießens des Schützenvereins Guntia in Obergünzburg statt.
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Am vergangenen Sonntag fand der Umzug anlässlich des 97. Freischießens des Schützenvereins Guntia in Obergünzburg statt.

Obergünzburg – Bei schönstem Wetter und sommerlichen Temperaturen präsentierten die regionalen Schützenvereine ihre Schützenkönige und -königinnen. Dazwischen die jeweiligen Blasmusikkapellen aus den entsendenden Ortschaften.

Die Böller der Feuerschützen kündigten vom südlichen Ende des Oberen Marktes aus den Anmarsch des Umzuges an. Beteiligt waren diesmal rund 1.400 Teilnehmer. Die vertretenen Schützenvereine aus dem Schützengau präsentierten in 49 Abteilungen ihre Schützenkönige und -königinnen. Leider hatte die Abordnung der Feuerschützen aus Verona in Italien diesmal kurzfristig abgesagt. Dazwischen waren elf Blaskapellen der teilnehmenden Gemeinden verteilt, die den Schützen mit schmissiger Marschmusik das Marschieren erleichterten. Gleichzeitig animierte das auch die Zuschauer zum Mitklatschen. Einige Vereine brachten auch eigene Festwagen mit; die Prominenz fuhr im Landauer vor.

Obergünzburgs erster Bürgermeister Lars Leveringhaus konnte auf der Ehrentribüne zahlreiche Ehrengäste begrüßen, unter anderem die Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und Bernhard Pohl, sowie Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Immer wieder war die Einsatzfreude der Kinder zu beobachten. Mit Stolz trugen sie in Tracht die Holzschilder vor ihren Abteilungen her. Manche Vereine führten auch kleine Versorgungshandwagen mit, die bei den sommerlichen Temperaturen kühle Getränke bereithielten. Auftakt und Abschluss bildeten traditionell die Reiterinnen des Reit- und Fahrvereins.

Nachdem sich der Umzug aufgelöst hatte, strebten Teilnehmer und Besucher zum Festzelt, um sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken.

Wolfgang Honold, erster Schützenmeister der Guntia, freute sich über die rege Teilnahme, obwohl doch viele Schützen noch im Urlaub oder auf anderen Umzügen eingeladen waren. „Ab morgen gibt es bei der Guntia wieder jeden Tag Schießbetrieb vom Freischießen und Unterhaltungsabende im Festzelt. Am kommenden Sonntag ist dann große Preisverteilung.“ Gefragt nach dem bald anstehenden 100. Umzug in Obergünzburg, meinte Honold zuversichtlich: „Das schaffen wir auch noch“.

Zum 97. Mal mit dabei

Stolz und Wehmut begleiteten diesmal die Auftaktveranstaltung zum 97. Freischießen des Schützenvereins Guntia. Stolz auf das Erreichte, zum 97. Male Gastgeber des Freischießens zu sein, Wehmut über einige altersbedingt notwendige Wechsel in Amtsfunktionen bei den Schützenvereinen. Erster Bürgermeister Lars Leveringhaus mahnte aber an das Fortleben von Tradition mit den Worten: „Wir stehen auf den Schultern unserer Vorgänger und sind die Schultern unserer Nachfolger“. Neben den Fahnenabordnungen aller sechs Obergünzburger Schützenvereine begrüßte Leveringhaus die Schützenkönige, allen voran den diesjährigen Gauschützenkönig Thomas Bär vom Schützenverein Ebersbach. „Dieser Empfang ist auch ein gemeinsames Signal, dass wir die Schützenvereine unterstützen, weil wir sie brauchen“, betonte der Bürgermeister.

Der erste Schützenmeister des Schützenvereins Guntia, Wolfgang Heinold, kündigte den Schießbeginn für Samstag an und bedankte sich bei Festwirtin Susanne Lolacher vom Gasthof Grüner Baum, die zum 18. Mal das Unterhaltungsprogramm für das Freischießen ausrichtet.

Max Schwarz, erster Schützenmeister der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft aus Obergünzburg, erinnerte an das erste Freischießen vor 490 Jahren. „Der Zweck der Wehrhaftigkeit ist inzwischen weggefallen“, ergänzte er schmunzelnd. Sein Dank ging auch an die Gewerbetreibenden aus dem Markt, die mit Spenden dafür gesorgt haben, dass für das Freischießen Preise im Wert von 5.000 Euro bereitgestellt werden konnten. Etwas melancholisch dankte er, dass er bisher 21 Mal hier als Vorstand sprechen durfte, „…und nun zum letzten Mal.“

Der stellvertretende Schützenmeister des Schützengaus Allgäu, Ernst Grail, überbrachte eine Grußbotschaft und wünschte dem Freischießen einen guten Verlauf.

Im Anschluss führte das Blasorchester Obergünzburg die Besucher des Empfangs vom Marktplatz zum Festzelt auf der Rösslewiese. Dort zapfte traditionell der Bürgermeister das erste Fass Bier an und brauchte lediglich zwei Schläge zum Anstich. Mit einem „Prosit“ wünschte er allen Teilnehmern beim Schießen viel Erfolg.

Wolfgang Krusche

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