Eisen-Fendt feiert Fertigstellung der zehn Millionen Euro teuren Erweiterung

Stahlhalle und Hochregallager eingeweiht

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Eisen-Fendt investierte zehn Millionen Euro in die neue Stahlhalle plus Hochregallager.

Marktoberdorf – Mit der Verwirklichung der neuen Stahlhalle nebst Hochregallager habe er das Stückwerk der letzten Jahre beendet und das Unternehmen Eisen-Fendt für die Zukunft aufgestellt, sagte Firmenchef Franz Josef Fendt anlässlich der feierlichen Einweihung des Hallenneubaus vergangenen Freitag.

rern und Kunden sowie allen am Bau Beteiligten feierte Eisen-Fendt die mehr als zehn Millionen Euro teure Erweiterung, die auf einer Fläche von rund 7700 Quadratmetern nun zusätzlich Lager- und Bearbeitungsmöglichkeiten für Stahlträger, -bleche und -rohre bietet.

Der Mut zu investieren, sei der Unterstützung seiner Familie und guten finanziellen Rahmenbedingungen zu verdanken gewesen. Der 69-jährige Franz Josef Fendt leitet das Unternehmen gemeinsam mit seinen beiden Töchtern Christina Fendt und Elena Fendt-Zehetbauer. Die 1904 gegründete Firma Eisen-Fendt erwirtschaftet laut Seniorchef einen jährlichen Gesamtumsatz von 74,5 Millionen Euro, rund 80 Prozent davon mit Stahlprodukten. Im Zuge der Erweiterung seien auch alle Produktions- und Logistikprozesse digitalisiert und optimiert worden, so Fendt. Vom Wareneingang bis zur Auslieferung seien Abläufe nun elektronisch gebündelt und am Bildschirm zu steuern.

Im Neubau, der neben der knapp 22 Meter hohen, vollautomatisierten Hochregalanlage auch vier Lagerhallen sowie ein Sägezentrum mit einer Strahl- und Konservieranlage beherbergt, soll der Stahlbereich die Chance bekommen, sich aus engen Verhältnissen heraus weiter zu entwickeln. In kurzer, knapp einjähriger Bauzeit entstand ein mächtiger Baukörper: Allein das Hochregallager belegt eine Fläche von knapp 1000 Quadratmetern. Eingebaut sind dort 2300 Stück Kassetten, die jeweils drei Tonnen aufnehmen können. Auch die zwei angeschlossenen Lagerhallen haben mit einer Gesamtlänge von 120, einer Breite von 62 und einer Höhe von 12 Metern stattliche Ausmaße. Im April 2018 hatte der Spatenstich den Beginn der Bauarbeiten eingeläutet, ein Jahr später lief der Betrieb im Neubau bereits auf Hochtouren. Auch am Tag der Einweihung, als Franz Josef Fendt und seine Töchter durch die Hallen führten, standen Kran, LKWs und Bearbeitungsgeräte nicht still.

Viele Großprojekte

Es sei ein regelrechtes „Investitionsfeuerwerk“, das Marktoberdorfs Wirtschaftstreibende in der Stadt entzündet hätten, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell anlässlich der Feststunde bei Eisen-Fendt und nannte ähnliche millionenschwere Großprojekte, die Unternehmen wie AGCO/Fendt, Hübner oder Niehoff in der Kreisstadt im vergangenen Jahr verwirklicht hätten. Hell freute sich offensichtlich über das Vertrauen der Unternehmen in den Wirtschaftsstandort Marktoberdorf, den insbesondere die hohe Qualität der Arbeitskräfte auszeichne. Auch Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landrätin Angelika Schorer lobte die Familie Fendt als tatkräftig, entschlossen und in die Zukunft gerichtet. Mit dem Neubau habe das Unternehmen Eisen-Fendt ein neues Kapitel in der erfolgreichen Firmengeschichte aufgeschlagen.

Von Angelika Hirschberg

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