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Umzug noch in diesem Jahr

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Von: Angelika Hirschberg

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Kindergarten
Garten und Außenspielfläche im ersten Stock? Bauamtsleiter Ralf Baur (rechts) erklärt, wie es geht. © Hirschberg

Marktoberdorf – Der Neubau des dreigruppigen Kindergartens St. Martin in der Saliterstraße biegt auf die Zielgerade. Der Umzug der Kinder soll noch in diesem Jahr erfolgen. Bürgermeister und Stadträte hatten am vergangenen Montag die Möglichkeit, sich über den Fortschritt des Bauvorhabens vor Ort zu informieren.

Kaum zehn Monate ist es her, dass der offizielle Spatenstich erfolgt war. Jetzt lassen sich nicht nur Umrisse erahnen, das Bauvorhaben liege laut Bauleiter Markus Schmid von der Stadtverwaltung voll im Plan. Aktuell werde der Innenausbau des anspruchsvollen Gebäudes vorangetrieben und gleichzeitig mit den Außenanlagen begonnen. Mit Lieferschwierigkeiten rechnet die Stadt aktuell lediglich in Sachen Verschattung. Auf den Sonnenschutz müsse noch bis Mitte August gewartet werden, so der Bauleiter. Aus diesem Grund sind Schmid und Bauamtsleiter Ralf Baur vorsichtig, was Prognosen zum Start des Kindergartenbetriebs angeht. Keinesfalls zum Beginn des Kindergartensjahrs im September, aber vermutlich noch vor Weihnachten, heißt es.

2017 hatte die Stadt einen europaweiten Architektenwettbewerb ausgeschrieben, in dessen Folge das Architekturbüro Freitag Hartmann Architekten GmbH aus Berlin den Zuschlag und der Entwurf eine Auszeichnung erhalten hatte. Beim Rundgang wurde deutlich, dass die örtlichen Gegebenheiten, wie Hanglage, Raumbedarf und Sonnenstand, optimal genutzt wurden. Es ist nämlich das quer gestellte Obergeschoss, das die drei Gruppenräume zur Spiel- und Gartenfläche auf dem erweiterten „Dach“ öffnet. Auch durch die großzügigen Gemeinschaftsräume wie Eingangsbereich und Aula gelangt man über die Stufen eines kleinen Amphitheaters zu den Außenflächen. Die direkte Nähe zur Buchel erlaube den Kindern, Wald und Natur unmittelbar zu erleben, so Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Der Neubau des Kindergartens wird die Stadt voraussichtlich rund fünf Millionen Euro kosten. Eine moderne Lüftungsanlage, wie sie zum Hygieneschutz aktuell diskutiert wird, ist bereits installiert.

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