Allen Grund zur Zuversicht

Dr. Wolfgang Hell blickt dankbar und hoffnungsvoll aufs Jahr zurück

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Weihnachtsmarkt Marktoberdorf 2019.
  • Felix Gattinger
    VonFelix Gattinger
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Marktoberdorf – „Bleibt alles anders“– Mit diesem Albumtitel von Herbert Grönemeyer eröffnete Marktoberdorfs Erster Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell seine traditionelle Weihnachtsansprache vor dem Stadtrat und verwies damit auf die aktuelle Coronasituation. 

„Wir haben gehofft, 2021 ist das Gröbste überstanden und es ist wieder wie vorher. Wir kämpfen mit den Folgen des Lockdown und zusätzlich mit der vierten Welle der Pandemie.” In diesem Zusammenhang bedankte sich der Dr. Hell bei allen seinen Mitarbeitern diesmal in besonderem Maße. Trotz erschwerter Bedingungen hätten die städtischen Betriebe nicht nur weiterhin funktioniert, sondern auch Großes geleistet. Das gelte nicht nur für die Kitas und Schulen, die in der schwierigen Zeit hatten offen bleiben dürfen, sondern für alle öffentlichen Betriebe. Mit dem Neubau des Kindergartens an der Saliterstraße und der St.-Martin-Grundschule habe man trotz Lieferengpässe wichtige Projekte erfolgreich vorantreiben können. Letzteres würdigte Hell als das größte öffentliche Bauprojekt der Nachkriegszeit.

Erleichtert und dankbar äußerte er sich auch über das anhaltende Wirtschaftswachstum in der Region. Er freue sich, dass es vor Ort immer wieder zu Betriebserweiterungen komme, sagte der Bürgermeister. Gleichzeitig unterstrich er aber auch wie wichtig es sei, gerade deswegen die öffentliche Infrastruktur laufend zu verbessern. „Mehr Bürger und mehr Betriebe brauchen mehr Trinkwasser, und mehr Plätze in Kitas und Schulen. Das sind anspruchsvolle und für uns alle lebensnotwendige Aufgaben”, sagte Hell wörtlich.

Besonders dankte er allen ehrenamtlich Tätigen für deren unermüdliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft. Ihre Zahl sei so groß, dass er es nicht wage eine namentliche Aufzählung zu machen. Diese würde immer unvollständig sein.

Abschließend sprach Dr. Hell auch allen Mitgliedern von Stadtrat und Verwaltung seinen Dank aus für die unermüdliche Suche nach konstruktiven Lösungen und für das respektvolle Miteinander unabhängig von Parteizugehörigkeiten. Derzeit gebe es viele Streitthemen in Gesellschaft, sagte er und erwähnte namentlich den Klimawandel, Corona, und die Impfdebatte. Niemals dürfe man jedoch den gegenseitigen Respekt voreinander verlieren. In der Pandemie lägen bei Vielen die Nerven blank. Dennoch gebe es gegenüber letztem Jahr einen entscheidenden Vorteil: Nun könne man sich durch hochwirksame Filtermasken, Schnelltests und Impfungen schützen.

Am Ende seiner Rede schloss Hell mit einem Zitat, das mehrheitlich Oscar Wilde zugeschrieben wird: „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“

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