Weichen für 2017 gestellt

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Mit ungebremsten Schwung präsentierte sich Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell in seiner Weihnachtsrede vor dem Stadtrat.

Marktoberdorf – Die Zeit der Besinnung wandle sich immer mehr in eine Zeit der Hektik, konstatierte Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell in seiner traditionellen Weihnachtsansprache. Für ihn jedenfalls gelte es „Vorgänge abzuschließen, Terminsachen abzuarbeiten und bereits für das neue Jahr zu planen“. Vor den Mitgliedern des Stadtrats, der Verwaltung und Gästen sagte Hell: „Weihnachten lässt uns nicht mehr innehalten.“

Zumindest scheint es immer noch die Zeit zu sein, zu resümieren und zu danken. Hell konnte feststellen, dass die To-Do-Liste für 2016 einige Häkchen bekommen hat. „Da ist einiges an abgeschlossenen Projekten zusammengekommen“, sagte das Stadtoberhaupt zufrieden und spielte beispielsweise auf die positive Entwicklung der Innenstadt, die Entschärfung, Sanierung und den Ausbau mehrerer Verkehrs­projekte sowie die Betreuung kommunaler Pflichtaufgaben an – von der Bereitstellung frischen Trinkwassers bis hin zu Winterdienst und Kinderbetreuung. Auch seien die Weichen für die weitere Entwicklung im ehemaligen Krankenhausareal in diesem Jahr gestellt worden.

Bürgermeister Hell dankte in diesem Zusammenhang seinen Mitarbeitern von der Stadtverwaltung, die sich teils bis in die Nacht hinein mit den Nöten der Stadt und der Bürger beschäftigten. Den Dank aus dem Rathaus sicherte Hell auch den Ehrenamtlichen zu, allen voran Waltraud Joa, der Beauftragten für Menschen mit Handicap, und dem Integrationsbeauftragten Selah Okul.

Hell räumte die eigene Ungeduld ein, alle Dinge möglichst rasch erledigt sehen zu wollen. Das stoße unweigerlich auch an Grenzen, die der eigenen Energie mit eingeschlossen. Mit Stolz blicke er auf die letzten zweieinhalb Jahre zurück und mit Zuversicht auf das Jahr 2017, dessen Aufgaben unter erschwerten Bedingungen, nämlich eisern verordneter Sparpolitik, zu meistern seien.

Am Ende seiner Rede wurde das Stadtoberhaupt noch einmal ganz persönlich: „Das Arbeiten mit Ihnen im Stadtrat und in der Verwaltung“, so Hell, „macht mir Spaß – meistens!“

von Angelika Hirschberg

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