Knappe Mehrheit für Vorentwurfsplanung

Mauerstettener Feuerwehrgerätehaus in „Feldstadel-Optik“

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So sieht die erste Entwurfsplanung für den Neubau des Feuerwehrhauses in Mauerstetten aus. Für diesen Vorentwurf sprach sich der Gemeinderat mit 8:7 Stimmen aus.

Mauerstetten – Gut besucht, in erster Linie von Feuerwehrlern, war die jüngste Gemeinderatssitzung. Dabei wurde erstmals das in einem kleinen Arbeitskreis erarbeitete Konzept des neuen Feuerwehrgerätehauses öffentlich vorgestellt. Ein Team um Bürgermeister Armin Holderried und Vertretern des Gemeinderats hatten in den zurückliegenden Monaten mit Aktiven der Feuerwehr sowie den Architekten Robert Wagner und Thomas Brugger diesen ersten Vorentwurf erarbeitet.

Es handle sich hier lediglich um einen Vorentwurf, der besprochen werde, so der Bürgermeister in seiner Einleitung, und dies bedeute keinesfalls, dass bis zur Eingabeplanung das Gebäude eins zu eins so ausschauen soll, wie es heute vorgestellt werde. „Mit Sicherheit wird es noch mehrere Treffen geben, zu denen auch aktive Feuerwehrler eingeladen werden“, erklärte Holderried und vertrat dabei die Meinung, dass alle Aktiven voll dahinterstehen und aus der Praxis heraus ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen. Bis zum 30. April sollen bereits erste Optimierungen vorgenommen und das Thema im Gerätehaus der Feuerwehr weiter vorangetrieben werden.

Eingehend stellten die beiden anwesenden Planer das Projekt vor und betonten, dass man von zwei Gebäudeteilen ausgehe. Zunächst einer Fahrzeughalle mit insgesamt vier Fahrgassen und einem dazu gehörenden Technikbereich. Während dieser Gebäudeteil in Stahlbauweise errichtet werden soll, will man die Feuerwache auf zwei Ebenen in einer sogenannten Feldstadel-Optik emporziehen. Hier sollen Einsatz- und Funkzentrale, sowie alle notwendigen Sanitär-, Umkleide-, Lager- und Schulungsräume mit einem „Bierstüberl“ untergebracht werden. Bei der Planung wurde auch Wert darauf gelegt, dass im Einsatzfall ein- und ausfahrende Fahrzeuge getrennte Wege nutzen.

An und für sich hätte man aus Architektensicht noch etwas großzügiger planen wollen, habe dann aber den Wunsch des Gemeinderats entsprochen und rund 30 Quadratmeter im Schulungsbereich eingespart. Trotzdem sei letztendlich aber ein voll funktionsfähiges und modernes Feuerwehrhaus dabei herausgekommen.

In einer anschließenden Diskussionsrunde gab es verschiedentlich Kritik wegen der vorgestellten Dachform. Ein Sattel- oder Pultdach wäre dem einen oder anderen Rat lieber als das geplante Walmdach gewesen. Auch die Technik- und Lagerräume hätten nach Meinung von Manfred Höbel ruhig etwas kleiner ausfallen können, da seiner Meinung nach, infolge der interkommunalen Zusammenarbeit im Feuerwehrwesen, eine ganze Reihe von Wartungsarbeiten im Germaringer Feuerwehrgerätehaus – nach dessen Fertigstellung – durchgeführt werden.

Die Abstimmung brachte am Ende mit acht zu sieben Stimmen eine knappe Mehrheit für den vorgelegten Vorentwurf, der aber noch die eine oder andere Verbesserung erfahren soll.

von Klaus-Dieter Körber

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