Mehr Jugendbeteiligung

Zehn junge Menschen bilden den Jugendrat in Germaringen

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In Germaringen ist nun ein Jugendrat aktiv. Das Gremium wurde offiziell benannt.

Germaringen – In ihrem Umfeld, im Dorf und politisch wird die Germaringer Jugend aktiv. Am vergangenen Freitag wurde der erste Jugendrat in Germaringen offiziell benannt. Die Projektstelle „What´s Up?!“ des Kreisjugendrings Ostallgäu hatte gemeinsam mit dem Germaringer Bürgermeister Helmut Bucher und dem gemeindlichen Jugendbeauftragten Jürgen Nieberle zum Jugendpolitischen Stammtisch eingeladen.

In zwei vorhergehenden Jugendkonferenzen wurde der Wunsch nach mehr Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene von den jungen Menschen geäußert. Neben projektorientierter Jugendbeteiligung wurde im März ein Jugendrat, der sich für zwei Jahre verpflichtet, favorisiert. Nachdem die Entscheidung im Gemeinderat gefallen war und auch von Seiten der Gemeinderatsmitglieder ein Jugendrat begrüßt würde, konnten die jungen Menschen informiert werden.

Den 20 Teilnehmern wurden die Chancen eines Jugendrates vorgestellt und wie viel Zeit man investieren müsse oder welche Aufgaben er in einer Gemeinde hat.

Zehn Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 24 Jahren meldeten sich für das Gremium der Jugendbeteiligung. „Wir finden es super, dass sich so viele junge Leute für die Beteiligung junger Menschen stark machen! Es geht hier nämlich nicht nur um die eigenen Interessen, sondern vor allem um die aller jungen Bürger in Germaringen“, so Anna Heiland vom Kreisjugendring Ostallgäu. Auch Bürgermeister Helmut Bucher freute sich über das Interesse für das Engagement im Jugendrat.

Das Gremium wird mit einem Budget von 600 Euro von der Gemeinde bezuschusst. Dieses Geld könne für sinnvolle Projekte verwendet werden, sagte Nieberle. Die konstituierende Sitzung des Gremiums wird bereits in zwei Wochen stattfinden. Hier werden die Themen Ämter, Öffentlichkeitsarbeit und erste Projekte diskutiert.

Germaringen bildet im Landkreis nicht den einzigen Jugendrat. Weitere Gremien haben die Gemeinden Obergünzburg, Biessenhofen und Buchloe.

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