Mehr Kunst beim Parken

Das „Parkhaus Central“ soll bald „Parkhaus am Kunsthaus“ heißen. Foto: Denks

Aus dem „Parkhaus Central“ könnte bald das „Parkhaus am Kunsthaus“ werden. Diesen Antrag stellte Stadtrat Karl-Georg Bauernfeind (CSU) kürzlich in der Bauausschusssitzung zur Diskussion. Darüber hinaus solle die Fassade verschönert werden. Die Idee fand im Gremium große Zustimmung. Damit erhofft man sich eine klare Zuordnung des Kunsthauses zu der nächst gelegenen Parkmöglichkeit. Darüber hinaus soll erneut geprüft werden, ob das Parkhaus auch von der Neugablonzer Straße aus angefahren werden kann. Bisher ist dies ja nur über die Alte Weberei möglich.

Für Oberbürgermeister Stefan Bosse habe die Umbenennung des Parkhauses „Charme“. Darüber hinaus würde der Name dann auch in den Navigationsdiensten erscheinen, und damit zusätzliche Informationen über die Wertachstadt bereitstellen. Auch Wolfgang Hawel (Grüne) fand den Ansatz gut, einen Bezug zum Kunsthaus herzustellen. Er machte den Vorschlag, auch den Weg vom Kunsthaus zum Parkhaus künstlerisch zu gestalten. Auf pragmatische Weise solle zudem die Fassade des Parkhauses umgestaltet werden. Hierzu sollten Mitarbeiter der Kunst- und Projektförderung Kaufbeuren sowie des Kunsthauses Vorschläge erarbeiten und dann dem Stadtrat vorstellen. Kontrovers wurde jedoch in Bezug auf die neue Zufahrt diskutiert. Laut Stadtplaner Manfred Pfefferle habe man bereits schon vor Jahren das Ziel verfolgt, das Parkhaus von der Neugablonzer Straße her anzufahren. Hierfür müsste im nördlichen Bereich des Objektes dann eine entsprechende Zufahrt geschaffen werden, die Ausfahrt erfolgt jedoch ausschließlich über die Alte Weberei. Problematisch sei laut Pfefferle die zu enge Platzsituation. Vor allem für eine Linksabbiegerspur für Fahrzeuge, die aus Richtung Spittelmühlkreuzung kommen. Ein Gutachten der Firma Siemens habe bereits vor Jahren bescheinigt, dass die Straße hierfür nicht breit genug sei. Deshalb habe die Stadt von diesem Vorhaben wieder Abstand genommen. Für Johannes Espermüller habe sich bis heute an der Situation nichts geändert. Er betonte, dass es vor allem eng werden kann, wenn die gegenüberliegende Feuerwehr zum Einsatz ausrücken muss und sich der Verkehrs dort staut. Dazu OB Bosse: „Ich denke schon, dass die Feuerwehr in der Lage ist, mittels Sirene und Blaulicht sich den Weg durch den Verkehr zu bahnen. Letztlich beauftragte das Gremium mehrheitlich die Verwaltung damit, eine neue Zufahrtsmöglichkeit zum Parkhaus zu prüfen.

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