Meldungen aus dem Gremium

Im Bauausschuss notiert

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Gefahrenstelle: Anstelle der momentanen Baustelle standen hier bisher häufig Fahrzeuge und verdeckten die Sicht stadteinwärts.

Themen vom Brückengeländer bis zu neuen Wohngebieten standen auf der jüngsten Sitzung des Kaufbeurer Bauausschusses.

Brückengeländer im Jordanpark

Baureferatsleiter Helge Carl informierte darüber, dass die Brückengeländer im Jordanpark nicht mehr den geforderten Sicherheitsstandards entsprechen, da sie zu niedrig sind. Sie werden nun umgebaut, indem auf allen sieben Brücken auf die bestehenden Geländer ein Handlauf aus Holz montiert wird. Außerdem werden die zu großen Gitteröffnungen mit Netzen versehen.

Neue Wohnbaugebiete

Das Baugebiet „Wohnen am Kaiserweiher“ geht in seine nächste Phase. Der Bauabschnitt 2 West soll mit einer 300 Meter langen Straße sowie 280 Meter Schmutzwasserkanal erschlossen werden. Nach Baubeginn im April ist die Fertigstellung für September 2018 vorgesehen. Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf rund 534.000 Euro. Für das Baugebiet im „Gewerbepark Momm“ gab es nach den geforderten und eingearbeiteten Änderungen der ursprünglichen Planung seitens des Bauausschusses eine einstimmige Empfehlung für den Bau von 76 Wohneinheiten in diesem Bereich. Die Maßnahme soll auf drei Bauanschnitte verteilt und in den Jahren 2018 bis 2020 umgesetzt werden.

Ist das eine Gefahrenstelle?

Volker Kollmeder (FW) sagte, das beim Ausfahren von der Weinhalde in die Mauerstettener Straße kritische Verkehrssituationen aufträten. Dies rühre daher, dass auf der linken Seite die Sicht stadteinwärts häufig durch abgestellte Anhänger oder andere Fahrzeuge auf dem Gehweg versperrt seien. Er wünscht sich dort einen Spiegel zur besseren Übersicht. Dem widersprach Hans Häußer (KI), der durch die räumliche Verzerrung und dadurch auftretende Fehleinschätzungen erst recht mögliche Gefährdungsmomente sah. Oberbürgermeister Stefan Bosse versprach eine Prüfung an dieser Stelle. Kollmeder sprach zudem das Problem an, dass die an den Wertstoffhöfen vorhandenen Grüngutcontainer häufig durch gewerbliche Betriebe so gefüllt sind, dass private Haushalte keine Möglichkeit der Entsorgung mehr hätten.

Wann wird Baustelle beendet?

Seit einigen Monaten bildet die Baustelle an der Spittelmühlkreuzung ein Nadelöhr im Straßenverkehr und sorgt für lange Rückstaus an der Augsburger Straße. Auf Anfrage von Ulrike Seifert (Grüne) sind laut Information von Uwe Seidel als Leiter Tiefbau die Umbaumaßnahmen etwa Mitte bis Ende Oktober abgeschlossen.

Von Wolfgang Becker

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