Auf dem Menschenrechtsweg

Vergangenen Freitag wurde im Vortragssaal der Volkshochschule Kaufbeuren der Abend mit einem „Happy-Birthday-Ständchen“ eingeleitet. Der Grund: Amnesty International feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Die Amnesty International Gruppe aus Kaufbeuren wollte den Geburtstag zum Anlass nehmen um die Bürger auf ihre Menschenrechte aufmerksam zu machen. „Wichtig ist es, die Jungendlichen über die Menschenrechte aufzuklären und zu zeigen, dass es welche gibt“, so Anita Folter von Amnesty International Kaufbeuren.

Zusammen mit Schülern aus Kaufbeuren, Marktoberdorf, Friesenried und Germaringen wurde der Menschenrechtsweg als Projekt ins Leben gerufen. 16 Jugendgruppen setzten jeweils ein Menschenrecht bildlich und künstlerisch um. Fast ein Jahr arbeiteten die Jugendlichen an den Ideen und Umsetzungen. Zu sehen sind diese in 16 Schaufenstern in der Kaufbeurer Innenstadt. Die 18-jährige Theresa Held aus Marktoberdorf und die 16-jährige Felicitas Weileder aus Kaufbeuren hielten vergangen Freitag in der Volkshochschule Kaufbeuren eine kleine Ansprache und erklärten: „Freiheit bekommen wir nicht geschenkt – Freiheit muss jeden Tag verteidigt werden“. Zwar werden die Ausgewählten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erst am 10. Dezember genau 60 Jahre alt, das Projekt, der Menschenrechtsweg, wurde zum Gedenken der erkämpften Menschenrechte schon am Freitag, 10. Oktober offiziell in der Volkshochschule eröffnet. Anschließend hielt Karin Lucke, Mitarbeiterin im UN-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf einen Vortrag über die Arbeit von Amnesty International. Nach der Rede konnten die Besucher sich selbst engagieren und sich mit Unterschriftslisten für die Menschenrechte stark machen. Bis zum 25. Oktober ist der Menschenrechtsweg in Kaufbeuren zu sehen. Auch wenn wir in Deutschland unsere Menschenrechte oft als selbstverständlich hinnehmen, will die Kaufbeurer Ortsgruppe von Amnesty International auf die Missstände in anderen Ländern hinweisen. ak

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