„Messe der Möglichkeiten“

MIR in Kaufbeuren lockt viele Besucher an

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Die Aussteller der Messe MIR auf dem Tänzelfestplatz boten den Messebesuchern eine bunte Themenvielfalt.

Kaufbeuren – Mit Anbietern aus der Region ins Gespräch kommen, vielfältige Angebote kennenlernen und Neues entdecken konnten Tausende von Besuchern am Wochenende auf der „MIR“ in Kaufbeuren. Rund 170 Aussteller aus Handel, Handwerk und Dienstleistung präsentierten ihr Angebot auf der vielseitigen Verbraucher- und Erlebnismesse, die wieder ganz im Zeichen des „Miteinanders in der Region“ stand.

Zu erkunden gab es die neuesten Fitness-, Haushalts- oder Gartengeräte, Wellnessprodukte, verschiedene Fahrzeugmodelle auf der Automobilausstellung, köstlichen Käse oder Wein, diverse Vereine aus der Region und vieles mehr.

Landrätin Maria Rita Zinnecker, die Landtagsabgeordneten Franz Josef Pschierer und Bernhard Pohl, und OB Stefan Bosse stießen mit tschechischem Bier aus der Partnerstadt an.

So ermutigte auch Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihren Grußworten Verbraucher und Anbieter dazu, „die Messe der Möglichkeiten“ als Gelegenheit wahrzunehmen, in direkten Kontakt miteinander zu treten. Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse lobte das „großartige regionale Miteinander“, durch das man einiges bewirken könne.

Ideen, Inspiration und neue Perspektiven

MdL Franz Josef Pschierer begab sich via VR-Brille auf virtuelle Achterbahnfahrt.

Innovationen und Trends erwarteten den Besucher etwa im Bereich Smart Home, E-Mobilität oder Virtual Reality: Am Stand des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung konnten große und kleine Besucher via VR-Brille eine virtuelle Achterbahnfahrt erleben – inklusive Meet and Greets mit Dinosauriern. Das BayernLab Kaufbeuren stellt neue Technologien vor und bietet freie Workshops für Schulen, zum Beispiel zum Thema 3D-Druck oder Programmierung von Lego-Robotern.

Wer die Stadt Kaufbeuren auf spielerische Weise digital erkunden möchte, hat dazu mit der brandneuen Altstadt-App „Game of Facts“ die Gelegenheit, die am Stand der Stadt Kaufbeuren vorgestellt wurde.

Von Naturschutz bis ehrenamtlicher Einsatz

Darüber hinaus war die MIR Schauplatz spezieller Aktionen, anregender Gespräche und Vorträge: Die Chef- und Oberärzte der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren stellten moderne Behandlungsmethoden vor; Reanimationstraining und Gesundheitsanalysen ergänzten das Programm. Unterhalten konnten sich die Messebesucher im persönlichen Kontakt mit den Kommunalpolitikern verschiedener Parteien, ebenso wie mit Floriansjüngern oder dem Regionalautor Charly Essenwanger.

Auf das Anliegen der Rehkitzrettung machte der Jagdschutz und Jägerverein Kaufbeuren mit seinem Crowdfunding-Projekt „Viele schaffen mehr“ in Kooperation mit der VR-Bank aufmerksam: Mithilfe von Spenden soll eine Wärmebild-Drohne angeschafft werden, um Rehkitze, Bodenbrüter und Junghasen vor dem Mähtod retten zu können. Projektbetreuer Peter Völker sieht dringenden Handlungsbedarf, um mit der technisierten Landwirtschaft mithalten zu können: „Wir Jäger sind Naturschützer und wollen als solche viele Unterstützer für dieses tolle Projekt gewinnen“.

Bei den Aktionen der Freiwilligen Feuerwehren konnten große und kleine Besucher selbst mitmachen.

Einsatz zeigten auch die Freiwilligen Feuerwehren durch spannende Vorführungen. Mehr über ehrenamtliches Engagement konnten Interessierte beispielsweise auch von humedica-Helfern erfahren, die Zeit und Herzblut investieren, um gemeinsam im Team Gutes zu bewirken.

von Mahi Kola

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