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Sammlung öffentlich zugänglich gemacht

Mittelalter im Modell: Museums-Neueröffnung in Osterzell

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Modellbauer Gerhard Felser vor einer seiner Landschaften.

Osterzell – Seit 25 Jahren sammelt der gebürtige Münchner Gerhard Felser mittelalterliche Gegenstände. Seine große Leidenschaft gilt dabei dem Modellbau. Auf Anraten eines Freundes, entschied er sich, seine Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Gewölbe alter Stallungen in der Kaltentaler Straße 3 in Osterzell hat er hierfür den optimalen Platz gefunden. Kürzlich wurde nun das Museum mit Café eröffnet.

Wenn man das kleine Museum betritt, ist man zunächst überwältigt von der Fülle an verschiedenen Gegenständen. In den vergangenen elf Monaten hat Felser selbst erstellte Miniatur-Landschaften, Modell-Bausätze, Schulwandkarten und diverse Gegenstände zum Thema Mittelalter aus 80 Jahren liebevoll arrangiert. Dass es ihm dabei an Kreativität nicht mangelt, zeigt sich zum Beispiel darin, dass er einen alten Terrassen-Sichtschutz kurzerhand zu einer Stellwand umfunktioniert hat.

Den Modellbau entdeckte er bereits als kleiner Junge für sich. In den letzten Jahrzehnten sammelte er Modell-Bausätze aus der ganzen Welt, darunter Exponate aus Russland, England oder den USA. Die Spezialisierung auf das Mittelalter verdankt er zahlreichen Motorrad­reisen, auf denen er mittelalterliche Städte und Bauten für sich entdeckte. „So grausam diese Zeit gewesen sein mag, die beeindruckenden Gebäude aus Gotik oder Romanik faszinieren uns nach wie vor“, erklärt Felser.

In dem Café mit neo-gotischem Charme lässt es sich gut aushalten.

Dass er damit wohl nicht Unrecht hat, beweisen die Besucherzahlen bei der Neueröffnung. Bei einer großen Auswahl an Häppchen und verschiedensten Kuchen bekamen Interessierte erste Eindrücke in seine Arbeit und konnte auch das gemütliche Café nutzen. In seiner Eröffnungsrede klang an, dass die Arbeiten am Museum noch nicht abgeschlossen sind. „Meine Schränke sind noch voll. Das ist ein Prozess, dessen Fertigstellung noch einige Jahre in Anspruch nimmt“, sagte Felser. In Zukunft will der Modellbauer auch Führungen für Schulklassen oder Landschafts-Modellbau-Kurse anbieten. Geöffnet sind Museum und Café jeweils freitags bis sonntags, immer von 10 bis 18 Uhr. „ Ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der sich für die hier präsentierten Themen interessiert“, beendete Felser seine Rede.

von Agnes Reißner

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