Mittelschule erhält neue Aula

Der Innenraum der Aula soll komplett umgestaltet und mit moderner Technik ausgestattet werden (hier bei einem Infoabend zum neuen Gymnasium vor einigen Wochen, Redner: StR Alexius Batzer). Foto: Frisch

Schon in der Vergangenheit wurde die Aula der städtischen Mittelschule für die unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen genutzt, nun soll sie nach dem Willen aller Beteiligter ein neues Gesicht erhalten. Damit wird der Saal zukünftig „allen Anforderungen an einen modernen Veranstaltungsort“ genügen, so Bürgermeister Josef Schweinberger.

Auf der jüngsten Stadtratsitzung wurde bereits eine Grafik gezeigt, wie die Aula nach Abschluss der Arbeiten einmal aussehen soll. Geplant ist demnach eine moderne, puristisch wirkende Innenraumgestaltung mit indirekter Beleuchtung und einer mobilen Bühne, die von bisherigen 60 auf zukünftig 100 Quadratmeter Fläche vergrößert werden soll. Die charakteristischen „Kugellampen“ sollen ganz entfernt werden. Als weitere Maßnahmen zur Verbesserung sind unter anderem vorgesehen: eine Auskleidung mit Gipskarton zur Verbesserung der Akustik, Verdunkelungsanlagen und eine neue Bühnenbeleuchtung sowie Investitionen in Medien- und Präsentationstechnik in Höhe von rund 20.000 Euro. Die voraussichtlichen Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 87.500 Euro. Davon will die Stadt Buchloe laut Stadtratsbeschluss die Hälfte übernehmen, der Rest wird vom Schulverband aufgebracht. „Hier haben wir die Möglichkeit, mit verhältnismäßig geringen Mitteln einen tollen Saal zu bekommen“ betonte Josef Schweinberger. Auch die Sprecher der verschiedenen im Stadtrat vertretenen Fraktionen begrüßten das Vorhaben ausdrücklich. Auf den Einwand, das ganze werde „doch sicher wieder teurer als geplant“, erwiderte der Bürgermeister, man dürfe Schätzungen nicht mit einer Kostenplanung verwechseln: „Hier handelt es sich um eine konkrete Kostenrechnung.“ Und fügte scherzhaft hinzu: „Wir passen schon gut auf unser Geld auf!“ Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender Herbert Barthelmes (CSU) meinte, Stadtsäle seien per se nicht wirtschaftlich zu führen, darauf käme es aber auch nicht an: „Dieses Projekt kann der Schule und der Stadt nur nutzen.“ Dementsprechend begrüßte auch die Schulleitung die Optimierung. Auf die Nutzung der Turnhalle, die momentan als Stadtsaal dient, soll die neu gestaltete Aula keinen Einfluss haben: Schweinberger erklärte, man habe ja auch bisher beide Gebäude parallel genutzt. Es gebe aber nun zukünftig die Möglichkeit, in der Aula derstädtischen Mittelschule vermehrt außerschulische Veranstaltungen mit verbesserten Standards in Optik und Akustik durchzuführen.

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