Moderne Bildungsräume

Jakob-Brucker-Gymnasium feiert Richtfest für den Fachklassentrakt

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Der schwebende Richtkranz steht für ein gemeinsames Lernen in den neuen Räumen.

Kaufbeuren – Bei strahlend schönem Wetter feierte die Schulfamilie des Jakob-Brucker-Gymnasiums gemeinsam mit Vertretern der Stadt und Nachbarn das Richtfest für den neuen Fachklassentrakt. Das zweigeschossige Gebäude bietet Platz für naturwissenschaftliche Fachräume und ist voraussichtlich im März 2019 bezugsfertig. In zwei weiteren Bauabschnitten, die je ein Jahr beanspruchen werden, soll das bestehende Gebäude im Süden saniert werden.

Von den Startgesprächen für das „spannende und abwechslungsreiche Bauprojekt“ im November 2015 bis zur Erstellung des Rohgebäudes zeigte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Das neue Gebäude, das zwischen dem Altbau und dem bisherigen „Neubau“ steht, ist ein Sichtbetonbau mit Verbindungsgang zwischen den Gebäuden. Sowohl der neue Fachklassentrakt, als auch der „Neubau“ aus den 1970er Jahren, der sich im Zuge der Sanierung massiv verändern wird, sind laut OB auf neueste Schulkonzepte, offene Lernlandschaften und eine behindertengerechte Ausstattung ausgerichtet. Die Räume im Fachklassentrakt sollen sich durch eine moderne Ausstattung „auf Höhe der Zeit“ bewegen und die auf den Dächern angebrachten Photovoltaik-Anlagen ein „energetisch vorbildliches“ Konzept vorweisen.

Die Baumaßnahme wird durch die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Förderprogramms „Bildungsbauten im Effizienzhaus Plus Standard“ und durch Mittel des Freistaats Bayern gefördert. Die enge Zusammenarbeit mit der Schule gewährleiste dabei eine möglichst geringe Störung des Betriebs während der Baumaßnahmen.

In Zeiten, wo sich vieles rasant verändert, müsse Schulleiter Christof Walter zufolge auch die Schulbildung nachziehen. Insofern bezeichnete er die Unterstützung von der „Schulstadt Kaufbeuren“ als „richtige Investition für die Zukunft“. Als Symbol des Zusammenwirkens zwischen Schülern, Eltern und Lehrkräften und für ein gemeinsames Arbeiten wurde ein Richtkranz am Kran emporgehoben. Musikalische Einlagen unterstrichen die positive Stimmung. Im Hinblick auf die neuen Lern- und Begegnungsräume läutete Walter den inoffiziellen Teil der Feier mit dem japanischen Sprichwort ein: „Das Glück kommt gerne in ein Haus, wo Freude herrscht“.

von Mahi Kola

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