Monsters bauen Führung aus

Die Green Monsters bauen ihre Führung aus.

Das Streethockey-Team der Piranhas Germaringen hat auch das zweite Duell gegen die Green Monsters Kaufbeuren erwartungsgemäß verloren. Das Kellerkind der 1. Bundesliga-Süd verlor am Wochenende sein Auswärtsspiel in der Sparkassen-Arena deutlich mit 4:10. Damit haben die Monsters ihre Spitzenposition weiterhin ausgebaut. Der Süddeutsche Meister liegt uneinholbar mit 20 Punkten bereits zehn Zähler vor dem amtierenden Deutschen Meister, Heilbronn Hornets.

„Das war für uns ein munteres Trainingsspiel, mehr auch nicht", so Teammanager Harald Schmid nach dem Schlusspfiff. Seine Mannschaft hat bereits die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft Ende Juli in Kaufbeuren fest im Visier. Germaringen schien wohl im ersten Durchgang nicht ganz wach zu sein. Der Gastgeber konnte bereits nach 23 Sekunden durch André Gerartz mit 1:0 in Führung gehen. Der Monster-Spieler ließ dabei Piranhas- Schlussmann Johannes Wiedemann keine Chance. Kaufbeuren konnte fünf Minuten später auf 2:0 erhöhen. Obwohl der Tabellenführer das Spiel bestimmte, gelang den Gästen durch Patrick Benndorf der Ausgleich. Im Mittelabschnitt dominierten die Green Monsters und konnten durch Tore von Tobias Peukert, Michael Paradeiser und Harald Schmid auf 5:2 davonziehen. Der Bann war gebrochen und die Kaufbeurer setzten sich souverän durch und gaben auch im Schlussdrittel das Zepter nicht mehr aus der Hand. Die Tore für Kaufbeuren im letzten Drittel schossen Torsten Oppitz (2), Andre Gerartz (2) und Christof Aßner. Die Tore für Germaringen erzielten René Steinecke und Bashkim Zeciri. „Leider können wir immer noch nicht in den entscheidenden Situationen die Tore erzielen“, meint Piranhas-Vereinschef Michael Richter nach dem Spiel. Trotz der beiden hohen Niederlagen sieht Pressesprecher Stefan Götz einen Aufwärtstrend in der Mannschaft. „Unsere Entwicklung schreitet immer mehr voran“, ergänzt er. Zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde treffen die Piranhas am Sonntag (24. Juni) um 17 Uhr in der Sparkassen-Arena auf die Piranhas Germaringen. „Da haben wir noch eine Rechnung offen. Wir werden alles versuchen, um die rote Laterne wieder an Rosenheim abgeben zu können“, so Götz. Bereits am Samstag (23. Juni, 18 Uhr) spielen die Green Monsters ebenfalls zu Hause gegen Rosenheim.

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