Ein musikalischer Auftakt

Rund 300 Musikanten trafen sich am Freitag, um um das Festwochenende zum Glaubensfest zu eröffnen. Foto: Frisch

Rund 300 Kaufbeurer Musikanten und Musikantinnen trafen am vergangenen Freitag bei strahlen- dem Sonnenschein vor dem Eingang des Crescentia-Klosters zusammen, um das Festwochenende zum Glaubensfest 2011 zu eröffnen. Gefeiert werden dabei sowohl das 750-jährige Klosterjubiläum als auch die Heiligsprechung Crescentias, die sich heuer zum zehnten Mal jährt.

Wie verbunden sich viele Kaufbeurer dem Kloster und „ihrer“ Heiligen fühlen, wurde an der großen Anzahl Schaulustiger deutlich. Hunderte hatten den Weg zu der Veranstaltung unter freiem Himmel gefunden, um ab 16 Uhr auf drei Bühnen die Big Band „Horns up“, den Posaunenchor der evangelischen Dreifaltigkeitskirche sowie die Kaufbeurer Rockband „Syslacks“ zu hören und zu sehen. Ab 17.30 Uhr kamen dann die örtlichen Blaskapellen in einem sogenannten „Sternmarsch“ dazu. Als besonderen Programmpunkt wurde zusammen mit allen Anwesenden das Kaufbeurer „Buronlied“ intoniert, das von den Musikern mit rockigen und jazzigen Elementen begleitet wurde. Diese Version des Liedes habe man eigens für den heutigen Tag komponiert, wie Oberbürgermeister Stefan Bosse verkündete. Er konnte das Spektakel zusammen mit einigen Gästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft von einem erhöhten Podest aus bewundern und dankte dem Kloster in einer kurzen Ansprache für das „segensreiche, schulische, karitative und soziale Engagement heute und in der Vergangenheit“. Eine ganz besondere Perspektive auf das Geschehen hatte eine Kaufbeurer Musikerin, die bei der vorangehenden Verlosung einen Flug in einem Tragschrauber gewonnen hatte. Sie schwebte während der Veranstaltung über dem Obstmarkt und hatte zusätzlich die Aufgabe, ein Luftbild von den Feierlichkeiten zu machen. Dieses wird dann als Puzzleteil in das „Tau“ eingefügt, das an der Außenwand des Klosters hängt. Von jeder der zahlreichen Veranstaltungen des Glaubensfestes wird es ein solches, jeweils ganz unterschiedlich gestaltetes Puzzleteil geben, das als Symbol in das Tau eingefügt wird. Am Ende soll das Segenszeichen dann ganz aus diesen einzelnen Teilen bestehen und somit eine Verbindung zwischen allen Einzelevents darstellen. Oberbürgermeister Bosse dankte zum Abschluss nochmals ausdrücklich allen Beteiligten des Tages sowie allen, die sich beim Glaubensfest 2011 engagieren.

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