Naturnahes Konzept im Fokus

Pläne für Rundwanderweg am Kaufbeurer Bärensee werden konkreter

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Mehrwert Naherholung: So könnte ein möglicher Bärensee-Rundweg verlaufen.

Kaufbeuren – Die vor einigen Wochen seitens der Verwaltung wieder belebte Idee für einen Rundwanderweg um den Bärensee erhält weiter neue Nahrung (wir berichteten). Bei einem jüngst statt gefundenen Treffen mit Oberbürgermeister Stefan Bosse brachten die als Nutzer des Sees betroffenen Vereine ihre Vorschläge für einen entsprechenden Verlauf eines Rundweges ein. Mit einem naturnahen Konzept soll der Rundwanderweg insbesondere den Kaufbeurer Bürgern als Naherholung dienen. Darüber hinaus ist eine Anbindung an die südliche Region durchaus möglich.

Die jahrelangen Bemühungen um eine Lösung hatten sich als nicht zielführend dargestellt, weil sie an Grundstücksverhandlungen scheiterten. Der vor einigen Wochen seitens der Stadt vorgelegte Plan, mit einer Pontonbrücke den See quasi zu halbieren stieß jedoch bei einigen Bürgern auf Unbehagen. Er hätte die natürlichen Möglichkeiten des Sees bei Weitem nicht ausgeschöpft. In einem Gespräch beim OB brachten die Vorstände von Aquarianern, Kreisfischereiverein und Seglerverein in Anwesenheit von Baureferent Helge Carl und einem Vertreter der Abteilung Hochbau ihre Vorschläge ein und stellten den Plan für einen möglichen Wegeverlauf dar (Skizze nebenstehend).

Mehrwert Naherholung: So könnte ein möglicher Bärensee-Rundweg verlaufen.

Dabei könnte durch die Einbettung der Wegeführung in die Natur der Naturschutz gewahrt bleiben und zu einem echten Mehrwert für die Wanderer führen. Dies stieß nach Informationen des Kreisbote sowohl bei der Stadtspitze als auch bei der Verwaltung auf große Zustimmung. Bosse könnte sich demnach durchaus vorstellen, dass eine naturnahe Anbindung auch bis zur Heubrücke in Biessenhofen verlaufen könnte. Als nächste Schritte sind weitere Gespräche mit Landwirten als Grundstückseigentümern und Jägern vorgesehen, wobei auch hier im Vorfeld keine ablehnende Haltung gegenüber Teilnehmern der Gesprächsrunde erkennbar war. Sollte alles gut verlaufen und auch die Finanzierung für die erforderlichen Stege sichergestellt sein, könnte der von vielen Bürgern gewünschte Weg vielleicht in zwei oder drei Jahren Wirklichkeit werden.

von Wolfgang Becker

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