Kunstraum "querKUNST"

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Einladend hell und freundlich präsentieren sich die Räumlichkeiten von querKUNST in der Pfarrgasse 1.

Kaufbeuren – Durch die einladende Fensterfront der Pfarrgasse 1 können sich die Passanten bereits von außen ein Bild machen: in dem großen, hellen, bunten, fröhlichen Raum, gesäumt von Material-Regalen und mit Platz für circa 20 Personen an stabilen Arbeitstischen hat sich seit Februar querKUNST „ein Kunst-Raum in Kaufbeuren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“ häuslich eingerichtet.

Der Anspruch ist kein geringer: querKUNST will „Kunst-Projekte, Kunst-Workshops und geeignete Begleitprogramme (z.B. Ausstellungsbesuche oder Besuche von anderen kulturellen Einrichtungen in Kaufbeuren) quer durch alle Altersgruppen, quer durch alle Gestaltungsrichtungen und quer durch alle Kunst-Medien“ anbieten. Zunächst wurden jetzt die Angebote für Kinder und Jugendliche etabliert. „Die Nachfrage für Erwachsene war bei unserem Tag der offenen Tür jedoch auch schon unerwartet hoch“ berichtet die gebürtige Kaufbeurerin Helga Holzhausen. 

Die Diplom-Kauffrau mit langjähriger Erfahrung in Marketing und Werbung sowie als Kunstberaterin und Galeristin in München hat zusammen mit der Diplom-Architektin Tatjana Nocker querKUNST ins Leben gerufen und ist für die organisatorischen und administrativen Aufgaben, für Kommunikation und Kooperationen zuständig. Tatjana Nocker war unter anderem zwei Jahre Kunstlehrerin am Jakob-Brucker-Gymnasium und gibt im eigenen Atelier seit Jahren Werkstatt­kurse für Kinder. 2012 hat sie auch im kunsthaus kaufbeuren als freie Mitarbeiterin die Museumspädagogik übernommen. 

Mit der Gründung von querKUNST hat das kunsthaus die Museumspädagogik nun komplett an die neue Einrichtung übergeben. Als zusätzliche Kursleiterin konnte die freiberuflich als bildende Künstlerin; Illustratorin und Medienpädagogin tätige Kaufbeurerin Elisabeth Ritter gewonnen werden. 

Neben der Zusammenarbeit mit dem kunsthaus sind weitere Kooperationen mit Kaufbeurer Institutionen angestrebt, wie Schulen und Kindergärten, Museen, Theater, VHS, Musikschule, Lebenshilfe, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus will sich querKUNST mit speziellen Förderprogrammen für sozial benachteiligte Kinder, Kinder mit Behinderungen und Kinder mit Migrationshintergrund engagieren. 

Insgesamt beruft sich querKUNST auf die Studie „Kaufbeuren als Kulturstadt“, mit der die Stadtverwaltung im Jahr 2011 Dr. Martina Taubenberger beauftragt hatte: Darin wird empfohlen, dass sich Kaufbeurens Kultur-Institutionen stärker vernetzen sollten, um Kaufbeuren ein nach außen sichtbareres Profil als Kulturstadt zu geben. Die Gründung von querKUNST ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg der Vernetzung, den die Kaufbeurer Museen mit zeitgleichen Ausstellungen zu ähnlichen Themen und gegenseitigen Eintrittsvergünstigungen bereits eingeschlagen haben. 

Die kunsthaus-Museumspädagogik und die offene Werkstatt von querKUNST, zu welcher keine Anmeldung erforderlich ist, laufen bereits. Die Werkstattkurse beginnen ab April. Da hier die Teilnehmerzahl auf zwölf begrenzt ist, wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten. Preise, Themen und Termine er­fahren Sie im Internet oder per E-Mail oder auf telefonische Anfrage.

von Ingrid Zasche

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