Neuer JuZe-Truck

Einst gehörte er der Berufsfeuerwehr in Frankfurt. Abgeholt wurde er dann in Göttingen. Die Rede ist von einem ehemaligen Feuerwehrmannschaftswagen, der nun den Jugendlichen an der Apfeltranger Straße und Am Bienenberg als „sinnvolle Freizeitbeschäftigung“ dienen soll. Dies ist zumindest der Wunsch von Peter Heel, Vorsitzender des Stadtjugendrings (SJR) Kaufbeuren.

Möglich geworden sei die Umsetzung des Projektes nur durch die Hilfe von Sponsoren. „Dort etwas zu tun, wo man aufgewachsen ist“, war auch Klaus Finsterwalder von der gleichnamigen Spedition in Türkheim ein großes Anliegen und so unterstützte er das Projekt mit 11000 Euro. Besonders begeistert habe ihn an dem mobilen Anhänger, dass er für Jugendliche gedacht ist, denn diese Zielgruppe habe oft zu wenig Zuspruch. „Wenn man weiß, was man will, dann findet man auch Partner“, ist Oberbürgermeister Stefan Bosse überzeugt und hat damit auch Recht behalten. Denn im Januar 2009 wurde der Anhänger dann in Göttingen abgeholt. Technisch überholt wurde er in Finsterwalders Firma, so dass er TÜV und eine Zulassung bekommen hat. Weitere Unterstützung in Höhe von 5000 Euro gab es von der Stadt- und Kreissparkasse Kaufbeuren, aber auch die Firma „Daimler“ aus Stuttgart beteiligte sich an dem Projekt. Eine Spende über 300 Euro gab es von Sensor-Technik Wiedemann und die Firma Maurer Toni hat sich mit LKW-Batterien und einem Aufladegerät dafür beteiligt. „Mein persönlicher Traum wäre, dass irgendwann eine kleine Flotte von Trucks in Kaufbeuren unterwegs ist“, gestand Heel bei der offiziellen Übergabe. Fünf kleine JuZe-Trucks, die dann an ver- schiedenen Orten in Kaufbeuren geparkt werden. Bis dahin dauert es allerdings noch. Vorerst soll der Anhänger Am Bienenberg und an der Apfeltranger Straße stehen - immer im wöchentlichen Wechsel. Wenn die ersten Anlaufschwierigkeiten bewältigt seien, könne über eine Ausweitung nachgedacht werden, so Heel. Die grundlegende Realisierung des Projektes JuZe-Trucks wurde ermöglicht durch Mittel aus dem Förderprogramm „Vielfalt tut gut“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das über die Koordinierungsstelle Kaufbeuren-aktiv läuft. Dass Kaufbeuren-aktiv nicht nur ein Name, sondern auch Programm ist, zeigten Finsterwalder und Bosse dann bei der offiziellen Einweihung des Trucks mit einer kleinen Partie Tennis bzw. eine Art von Tennis.

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