Dr. Philipp Ostwald setzt auf Vertrauen und Kompetenz

Neuer Klinikchef gefunden

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Dr. Philipp Ostwald wurde einstimmig zum Vorstand bestellt.

Marktoberdorf – Landrat Johann Fleschhut (FW) hat sein Versprechen gehalten: Am vergangenen Donnerstag präsentierte er einen neuen Vorstand für das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Der 46-jährige Mediziner und Betriebswirt Dr. Philipp Ostwald hat bereits Erfahrung beim Sanieren defizitärer Kliniken.

Die Führungsfrage bei den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren ist geklärt und entschieden: Der Kliniken-Verwaltungsrat hat Dr. Philipp Ostwald am vergangenen Donnerstag in einer außerordentlichen Sitzung einstimmig zum Vorstand bestellt. Wie der Kliniken-Verwaltungsratsvorsitzende und Landrat Johann Fleschhut berichtet, ist der vorverhandelte Vertrag mit dem Beschluss des Verwaltungsrates gültig. Beginn der Tätigkeit von Dr. Ostwald ist der 1. Januar 2013. Fleschhut: „Mit Dr. Ostwald haben wir einen sehr qualifizierten und erfahrenen Vorstand mit hoher Sozialkompetenz gefunden, der mit großer Motivation an eine sicher nicht leichte Aufgaben herangehen wird!“

Der 46-jährige Münchner Dr. Philipp Ostwald arbeitete nach Abschluss seines Medizinstudiums mehrere Jahre im klinischen Bereich, unter anderem als Funktionsoberarzt an der Klinik für Anästhesiologie der Ludwig-Maximilian-Universität München. Danach wechselte er in eine weltweit tätige Unternehmensberatung und führte mehrere Kliniken in privater Trägerschaft. 2005 übernahm Dr. Ostwald eine defizitäre kommunale Klinik, die er durch nachhaltige wirtschaftliche Maßnahmen und einen Ausbau des medizinischen Angebots innerhalb von zwei Jahren erfolgreich sanierte. Seit 2009 ist Ostwald Vorstandsmitglied einer Universitätsklinik.

"Höchst geeignet…"

Kliniken-Verwaltungsratsvorsitzender Fleschhut, der sämtliche Vorgespräche geführt und die Vertragsverhandlungen zum Abschluss gebracht hat, sieht im neuen Klinikchef „eine in allen Gesprächen gleichbleibend positiv aufgetretene Persönlichkeit mit hohem Niveau in fachlicher und menschlicher Hinsicht“. Die Qualifikationen als Mediziner und Betriebswirt, die Erfahrung in der Sanierung einer Klinik, die spürbare Motivation zur Bewältigung großer Aufgaben und seine Durchsetzungsfähigkeit würden laut Fleschhut den neuen Vorstand als „höchst geeignet für das Klinikunternehmen“ erscheinen lassen. Dazu Fleschhut: „Ich möchte auch keinen Zweifel daran lassen, dass wir in einem sehr strukturierten Verfahren auf deutliches Interesse bezüglich der Führung unseres Unternehmens gestoßen sind. Die klare Entscheidung des Verwaltungsrates und die nun mögliche dauerhafte Besetzung der Vorstandsposition bereits ab 1. Januar 2013 zeigt die Handlungsfähigkeit unseres Unternehmens!“ Man habe alle möglichen Informationen eingeholt, sie mit persönlichen Referenzen und mit eigenem Eindruck in mehreren Gesprächen verglichen. Dr. Ostwald habe sich mit seiner Bewerbung bestens präsentiert und die Eindrücke würden auch ausnahmslos mit den eingeholten Referenzen übereinstimmen, verwies Fleschhut auf die genaue Vorgehensweise im Findungsverfahren. Fleschhut bedankte sich besonders beim Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft Siegfried Hasenbein, der ihn und das Klinikunternehmen in jeder Phase hervorragend unterstützt habe.

„Mein wichtigstes Ziel ist es, das Vertrauen der Patienten und Mitarbeiter in die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren wieder zu stärken.“

Über die Entscheidung des Verwaltungsrates hat Vorsitzender Fleschhut die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels eines Rundschreibens informiert. Der Wunsch von Dr. Philipp Ostwald ist, so bald wie möglich alle Kräfte im Unternehmen und auch in der Region kennenzulernen und sie in die Weiterentwicklung und Sanierung der Klinik mit einzubeziehen. Dies sei nur im Team möglich, so der neue Vorstand. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin beeindruckt von der medizinischen Leistungsfähigkeit des Kommunalunternehmens. Mein wichtigstes Ziel ist es, das Vertrauen der Patienten und Mitarbeiter in die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren wieder zu stärken. Außerdem liegt mir die gute Zusammenarbeit zwischen den Kliniken und den niedergelassenen Ärzten sehr am Herzen.“ von KREISBOTE

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