Besucher sehen sich im neuen Eisstadion um

Führung durch Baustelle

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Einmal rundherum ging es für die Interessierten bei der Stadionbesichtigung mit Vorstand Helge Carl (li.).

Kaufbeuren – Die Gelegenheit, das neue Eisstadion schon während der Bauphase zu besichtigen, hatten vergangene Woche rund 60 Fans, Nachbarn und Interessierte.

Sie konnten aufgeteilt in vier Gruppen ihre Fragen stellen und die ersten Eindrücke der zukünftigen Arena gewinnen. Geführt wurden sie wahlweise von dem technischen Vorstand des Kommunalunternehmens Helge Carl, von Vorstandsvorsitzendem Markus Pferner, seiner Stellvertreterin Caroline Moser oder von Betriebsleiter Dominik Petzka. Der Kreisbote schloss sich einer Gruppe an.

Durch ein sogenanntes Mundloch, das zukünftig zu Anlieferungen und Entfluchtung dient, gelangte die Gruppe von Helge Carl vom Betriebsgelände ins Innere des Stadions. Auf dem Weg nach innen erklärte er den Besuchern, dass die Arena nicht ausschließlich für den Eissport genutzt werden wird, sondern auch für Messen und etwa die Tänzelfesteröffnung als Ausweich­ort bei schlechtem Wetter. Der Ausgangspunkt auf dem Betriebsgelände wird den Zugang für den öffentlichen Lauf bieten, bei Eishockeyspielen müssen die Zuschauer jedoch andere Eingänge nehmen. Entweder könne man den von der Bahnhofstraße aus wählen, oder über die Terrasse vom (bisherigen) Gelände des SVK kommend, erläuterte Carl.

Oberhalb der Zuschauerränge angekommen, bot sich den Interessierten, die dann auch schon Platz nehmen durften, ein Bild über das gesamte Stadion. Hier erkannte man bereits die vier Kioske und die Wege zu den Toiletten. Um sich das Endergebnis besser vorstellen zu können, stellten die Besucher Carl ihre Fragen, die ihnen unter den Nägeln brannten. Welche Temperatur auf den Rängen herrsche, wollte eine Besucherin wissen. Mit circa 17 Grad Celsius werde es angenehmer als bisher sein, versicherte Carl. Ein weiterer Anwesender interessierte sich für die Gestaltung der Werbung. Wie der Vorstand erklärte, werde die Werbung im Zuschauerbereich in schwarz-weiß gehalten, um diesen „clean“ zu halten. Die Werbeflächen auf den Betonbrüstungen und der Innenseite der Bande sowie auf der Eisfläche hingegen würden farbig gestaltet. Auf eine entsprechende Frage hin antwortete Carl, dass es über den Längsseiten der Brüstung und über der Bande als Schutz jeweils eine Scheibe aus Glas geben werde, die Zuschauer also doppelt durchschauen müssten. „Die Scheiben werden auch geputzt“, sagte Carl augenzwinkernd.

Den Abschluss der Führung bildete die Terrasse, die sich zwischen den Kiosken befindet, mit Blick auf das Fußballfeld der Spielvereinigung, wie ein Besucher feststellte und fragte, wie das mit den Eintrittsgeldern gehandhabt werde.

Von Martina Staudinger

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