6. bis 8. Oktober: Eröffnungsveranstaltungen für erdgas schwaben Arena

Eröffnungstermin steht

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Noch gibt es viel zu tun beim neuen Eisstadion. Wenn alles nach Plan läuft, soll dort das erste Heimspiel des ESVK am 8. Oktober stattfinden.

Kaufbeuren – Jetzt also steht er fest, der Eröffnungstermin für das neue Eisstadion. Oberbürgermeister Stefan Bosse verkündete am Mittwochabend in der Bauausschusssitzung, dass sich der Verwaltungsrat und Vorstand des Kommunalunternehmens Eisstadion auf das Wochenende 6., 7. und 8. Oktober verständigt hätten.

Zur Eröffnung soll es einen Tag der offenen Tür, eine Eisrevue und das erste Heimspiel des Eissportvereins Kaufbeuren geben. Entsprechend froh zeigen sich auch die Verantwortlichen des ESVK, die sich auf das erste Heimspiel Anfang Oktober in der neuen Spielstätte freuen: „Wir hoffen sehr, dass die jetzt anvisierte Eröffnung termingerecht stattfindet, sind aber auch darauf vorbereitet, wenn das erste Heimspiel der neuen Saison an einem anderen Ort stattfinden muss“, erklärte ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl in einer Presseerklärung.

Darauf vorbereitet sollte der Verein auch sein, denn laut OB Bosse sei der Termin Anfang Oktober auch mit Risiken verbunden. „Zu 80 Prozent ist der Termin zwar sicher, zu 20 Prozent ist aber auch eine Verschiebung möglich“. Bis dahin sei es jedoch noch ein langer Weg, erklärte der technische Vorstand des Kommunalunternehmens, Helge Carl. Dutzende ausführende Firmen, Planer, Sachverständige und die Kaufbeurer Baubehörde müssten sich eng abstimmen und intensiv zusammenwirken. Die Eröffnungsveranstaltung sei ein harter Funktionstest für die neu erstellte Arena. Alle Sicherheitseinrichtungen müssten tadellos funktionieren. „Erst wenn die Tests und Prüfungen der hochkomplexen Anlagen erfolgreich absolviert sind, kann das Stadion zur Nutzung freigegeben werden“, betonte Carl. Nicht zuletzt würden mehrere Wochen für Probebetrieb und Einregulierung der Eisbereitung benötigt.

Um den Übergang vom alten ins neue Eisstadion entspannter zu gestalten, will die Stadt, wie mehrfach berichtet, eine Nutzungsverlängerung der maroden Eisarena erwirken. Dazu laufen aktuell Untersuchungen des TÜV. Laut Carl gebe es zwar noch kein abschließendes Ergebnis, jedoch seien die bisherigen Signale positiv. Bosse zufolge strebe die Stadt eine uneingeschränkte Nutzung der Eishalle bis Ende des Jahres an. Allerdings nicht für den Spielbetrieb, sondern um den Rückbau des Eisstadions Anfang 2018 vorzubereiten. Denn in einer gesperrten Halle würden sich diese Maßnahmen nur unter erschwerten Auflagen bewerkstelligen lassen, so Carl abschließend.

von Kai Lorenz

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