Neues im Kaufbeurer Jordanpark 

Neue Holzhäuser für Enten und Schwäne

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Die Enten freuen sich bereits über ihr neues Haus.

Kaufbeuren – Die Enten und Schwäne im Jordanpark wird es freuen. Sie haben vor kurzem neue Häuser bekommen. Die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt haben diese in den letzten Wochen neu gebaut und kürzlich aufgestellt. Die alten Häuser, die in den Gewässern im Park standen, waren über die Jahre marode geworden.

Das neue Schwanenhaus im Jordanpark.

Wie die Stadt auf Anfrage mitteilt, sind bereits schon sieben neue Entenhäuser zu bewundern, ebenso das neue Schwanenhaus. Ein weiteres befindet sich noch in Arbeit und soll den Namen „Fünfknopfturm“ tragen. Es wird zukünftig auch Bienen, Fledermäusen und Tauben ein Zuhause bieten.

Neue Brückengeländer

Auch an den Brücken im Jordanpark wurde fleißig durch die Mitarbeiter des Bauhofs gewerkelt. Hier wurden die Geländer erhöht. „Grund dafür sind geänderte Brückennormen“, erklärte Andrea Hiemer, Pressesprecherin der Stadt, auf Anfrage.

An allen Brücken wurde ein Handlauf aus Eiche ergänzt. Die Geländer wurden von 90 Zentimeter auf eine Höhe von 1,05 Meter aufgestockt. Die Abstände zwischen den Geländerstäben sind für die heutigen Anforderungen zu groß. Netze aus Metall decken nun diese Öffnungen ab.

„Die Brücken im Jordanpark stammen aus den 80er Jahren und stehen nicht unter Denkmalschutz. Trotzdem fügen sie sich sehr stimmig in die Parklandschaft ein. Viele Bürger schätzen die Brücken und sehen in ihnen eine Bereicherung. Daher war es wichtig, bei der Modernisierung sensibel vorzugehen“, erläutert Helge Carl, Referatsleiter Bau und Umwelt.

Die Brückengeländer wurden erhöht und mit einem Metallnetz versehen. Damit erfüllen sie jetzt die gesetzlichen Anforderungen.

Im Vorfeld wurden drei Planungsbüros um Vorschläge gebeten, unter denen sich das Konzept der Landschaftsarchitektin Gudrun Dietz-Hofmann aus Irsee durchgesetzt hat. Die Brücken in Kaufbeuren werden im Übrigen regelmäßig auf ihren baulichen Zustand überprüft.

von Kai Lorenz

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