Wasserberg wird Biotop – Druckzonen werden zusammengelegt

Neugablonz kommt ans Netz

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Der „Wasserberg“ in Neugablonz ist heute schon ein idyllisches Plätzchen. Nun werden dieSpeicherbehälter endgültig rückgebaut und der Berg zu einem Biotop gemacht.

Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist er bekannt, der so genannte „Wasserberg“ in der Friedlandstraße im Stadtteil Neu-gablonz. Was wahrscheinlich nicht so viele wissen: Im Wasserberg sind zwei der insgesamt neun städtischen Trinkwasserspeicherbehälter eingebaut. Nun haben sie nach über 70 Jahren ausgedient.

Die Behälter am Neugablonzer "Wasserberg", welche den Stadtteil rund 70 Jahre lang mit Trinkwasser versorgt haben, wurden in den Jahren 1940 und 1952 gebaut und umfassen ein Speichervolumen von insgesamt 1.500 Kubikmetern. Jetzt haben sie aber ausgedient und werden daher ab Juni dieses Jahres zurück gebaut, wie Caroline Moser, Leiterin des städtischen Wasserwerks, in einer Presseerklärung erläutert. 

„Eine Sanierung wäre zu aufwändig und mit sehr hohen Kosten verbunden“, so Werkleiterin Moser. Auf dem Gelände wird nun ein Zählergebäude entstehen. Die freien Flächen sollen in Kooperation mit der städtischen Umweltabteilung zum Biotop entwickelt werden. Mit den Außerbetriebnahmen der Speicherbehälter wird zudem das Versorgungsnetz des Stadtteils Neugablonz unmittelbar an das Hauptversorgungsnetz der Stadt ange- schlossen. Damit werden auch die bisher getrennten Druckzonen „Kaufbeuren“ und „Neu-gablonz“ vereint. 

Für den Stadtteil Neugablonz bedeutet das laut Moser vor allem eine noch sicherere und leistungsstärkere Trinkwasserversorgung. So erhöht sich der Wasserdruck im Stadtteil um 1,7 Bar. „Diese Druckerhöhung erfolgt in der 31. Kalenderwoche, zwischen dem 29. Juli und dem 2. August“, weist Caroline Moser die Bürger auf die baldige Veränderung hin. „Wir wissen, dass der Wasserdruck in Neugablonz oft zu schwach war – mit der Druckanpassung verbessern wir die Situation insbesondere für höher gelegene Anwesen deutlich“, so Moser. Derzeit werden alle betroffenen Grundstückseigentümer schriftlich über die Umstellung informiert, um gegebenenfalls ihre Verbrauchs- und Warmwasseranlagen von einem Installateur überprüfen zu lassen. Weitere Infos zu Wasserversorgung und Druckanpassung sind unter www.wasserwerk-kaufbeuren.de zu finden. von Kreisbote

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