Mehr Kurzparkplätze an Westseite des Buchloer Bahnhofes

Nicht nur für die E-Autos

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Auf der Westseite des Bahnhofes gibt es 16 Ladesäulen für Elek­troautos, die im Rahmen eines Feldversuches eingerichtet worden waren. Ein Teil der Plätze soll nun auf für normale Pkws als Kurzparkplatz genutzt werden können, da es noch nicht genügend E-Autos gibt.

Buchloe – Die Stadt ist in Sachen Elektromobilität sehr gut unterwegs. Auf der Westseite des Bahnhofes gibt es 16 Ladesäulen. Diese Elektro-Tankstellen wurden im Zuge eines Feldversuches über „intelligentes Lademanagement“ errichtet.

Zwei Jahre lang hatten im halbjährlichen Rhythmus Pendler kostenlos E-Autos zur Verfügung gestellt bekommen. An den 16 Ladesäulen am Bahnhof wurde getestet, ob das Konzept funktioniert, die Aufladung der Batterien so zu steuern, dass nur Strom aus erneuerbaren Energien zum Einsatz kommt (wir berichteten.

Der Feldversuch wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Ladesäulen sollen im Hinblick auf die Zukunft erhalten bleiben. Betreiber sind die Lechwerke. Allerdings war das Konzept, mit reservierten Stellplätzen für E-Autos plus Ladestation die Elektromobilität zu fördern, nicht erfolgreich, da es noch zu wenige E-Autos gibt. Der Bauausschuss beschäftigte sich nun mit einem Vorschlag der Verwaltung, vier der 16 Stellplätze ausschließlich für den Ladevorgang für E-Autos zu reservieren.

Die restlichen zwölf Plätze sollten so ausgeschildert werden, dass dort E-Autos laden können, aber auch normale Pkw die Stellflächen als Kurzparkplätze nutzen können. Mit Parkscheibe wäre das eine halbe Stunde. Das Konzept wurde so mit den Lechwerken besprochen.

Diskutiert wurde im Buchloer Bauausschuss, ob eine halbe Stunde Parkzeit ausreichend sei. Stadtrat Rudi Grieb (Unabhängige Bürger-Initiative Buchloe)hielt eine längere Parkdauer für sinnvoll. Allerdings müsse man daran denken, so Bürgermeister Josef Schweinberger, dass man möglichst gleiche Kurzparkzeiten auf beiden Seiten des Bahnhofes haben sollte. Derzeit ist auf der Ostseite noch eine Kurzparkzeit von zwei Stunden ausgeschildert. Ziel ist es aber, auch dort die Kurzparkzeit auf eine halbe Stunde zu beschränken.

Der Bauausschluss stimmte dem Konzept zu. Die Parkdauer solle zunächst auf eine halbe Stunde beschränkt werden. Der Ausschuss einigte sich darauf, das Parkverhalten zu beobachten.

von Siegfried Spörer

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