Und noch einen Preis

- Zur Zeit kann er sich vor Preisen kaum noch retten: Leo Hiemer - Kultregisseur („Daheim sterben die Leut”, „Leni”, „Komm, wir träumen”) und Wahlkaufbeurer erhielt kürzlich den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Kaufbeuren (wir berichteten) und stand genau einen Tag später bereits in Passau schon wieder auf der Bühne zur nächsten Preisverleihung. Diesmal sogar noch ein paar Treppchen höher, nämlich zur Verleihung des „Kulturpreises Bayern“ durch E.ON. Ein Preis, der immerhin mit 10000 Euro dotiert ist.

Zum vierten Mal hat E.ON Bayern in der Passauer Dreiländerhalle den „Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG“ verliehen. Dieser Preis, der unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst steht, ist nicht nur eine wichtige Säule des gesellschaftlichen Engagements des Unternehmens, sondern soll auch helfen, den Fokus der Öffentlichkeit auf die kulturelle Vielfalt und wissenschaftliche Qualität in allen bayerischen Regionen zu lenken. Neben den Kunst- und Kulturschaffenden aus ganz Bayern werden deshalb auch herausragende wissenschaftliche Leistungen der besten Absolventen der bayerischen Universitäten, Hochschulen und Kunsthoch-schulen mit diesem Preis ausgezeichnet. Preis für Schwaben Für den Bezirk Schwaben wurde Leo Hiemer mit dem Kunstpreis ausgezeichnet. Passend dazu, hat er doch vor Jahren bereits mit dem eindrucksvollen Film “Vision Schwaben” der ganzen Region ein filmisches Denkmal gesetzt. Der Film, der lediglich mit Originaltönen auskommt und gerade aufgrund dieses akustischen Minimalismusses die eindrucksvollen Bilder in den Vordergrund stellt, ist gerade bei den heutigen sogenannten „Imagefilmen” ein herausragendes Beispiel wie Filmkunst und imageträchtiges Denken der Tourismusbranche künstlerisch Hand-in-Hand gehen können. Keine säuselnde Allerweltsmusik zur Untermalung, kein sonorer Sprecher aus dem Off, nur das Bild und der dazugehörige O-Ton, das macht diesen Film aus, der - und da kann man den Bogen wieder zurück zur Kunst- und Kulturpreisverleihung in Kaufbeuren spannen - in voller Länge bei der Kunst- und Kulturpreisverleihung in Kaufbeuren zu sehen war. Laudation von Altinger Die Laudatio in Passau auf alle sieben Preisträger hielt der Kabarettist und Autor Michael Altinger. Mit einem Preisgeld von 2.500 Euro waren die Auszeichnungen für die besten Absolventinnen und Absolventen der fünf staatlichen Kunsthochschulen dotiert. Mit dem Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst wurde in diesem Jahr der Musiker Klaus Doldinger ausgezeichnet. Der KREISBOTE gratuliert dem Kultregisseur zu diesem weiteren Preis!

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